Wesermarsch Am Sonntag kämpfen die Boßlerinnen im Klootschießerlandesverband Oldenburg wieder um Punkte. Reitland tritt in der Landesliga um 13 Uhr ausgerechnet beim Titelträger Schweinebrück an. Schweewarden erwartet Kreuzmoor. In der Bezirksliga empfangen die Mentzhauserinnen das Team aus Esenshamm.

Landesliga

In der Vorsaison sind die Werferinnen aus Schweewarden überraschend Dritter geworden. „Das werden wir nicht wieder schaffen“, glaubt Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn. „Das Ziel ist der Klassenerhalt. Personell wird es bei uns eng.“ Judith Reins (Holz) und Celine Czeranowicz (Gummi) werden aushelfen. „Halsbek wird Meister“, meint die Kapitänin. Wer mit uns um den Klassenerhalt kämpft, kann man schlecht einschätzen.“

Kreuzmoors Team um Karin Ledebuhr strebt einen gesicherten Mittelfeldplatz an. Die erfahrene Werferin erklärt, warum: „Gleich drei Spielerinnen sind in der Babypause.“ Neu im Team sind die Jugendlichen Jana Idema und Maja Bramstedt. Reaktiviert wurde Katja Ledebuhr.

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Die Reitlanderinnen denken positiv: Teamsprecherin Brigitte Sanders sagt: „Natürlich wäre es schön, wieder den Sprung unter die Top drei zu schaffen. Es wird aber nicht einfach. Wir haben eine Babypause und einen Wegzug zu verzeichnen“, sagt sie. Auffangen wolle das Team das mit dem Einsatz der Jugendwerferin Lea Böning. Zudem bauen die Reitlanderinnen auf die Erfahrung von Anja Rütemann.

Das Team aus Scheps backt derweil kleine Brötchen. „Der Klassenerhalt ist das Ziel“, sagt Sandra Schedemann. Neu im Team ist Martina Beeken aus Spohle, die aber in der Hinrunde verletzungsbedingt ausfällt.

In der Landesliga hat Schweinebrück in den vergangenen Spielzeiten die Spitzenposition gebucht. Der Landesmeister ist das Maß aller Dinge. Zwei personelle Änderungen wurden vorgenommen. Mareike Runge und Astrid Hinrichs sind nach ihren Babypausen wieder voll dabei. Christiane Hinrichs und Luisa Röben gehen in die Zweite. Neuzugang ist Christine Janßen aus Zetel-Osterende. Astrid Hinrichs: „Wir setzen uns wie eigentlich in jedem Jahr einen Platz unter den besten drei Teams als Ziel. Wir hoffen natürlich aber auch, dass wir es vielleicht schaffen, den Titel erneut zu verteidigen.“

Beim Vizemeister Halsbek gibt es derweil Veränderungen. Mannschaftsführerin Talea Hiljergerdes: „Wir starten mit einer neu aufgestellten Mannschaft. Vier Werferinnen stehen nur teilweise oder nicht mehr zur Verfügung.“ Die Saison will Halsbek in der Gummigruppe mit Marion Reuter, Imke Hiljegerdes, Kyra Gröne, Silke Rüdebusch-Nappe und Saskia Albers angehen. In der Holz werfen Feenja Bohlken, Talea Hiljegerdes, Saskia Puls, Jaane Bohlken und Katja Wardenburg.

Talea Hiljegerdes freut sich: „Wir gehen von einer spannenden Saison aus. Schön wäre es, wenn wir es erneut schaffen, an der Finalrunde teilzunehmen.“

Die Spohlerinnen schafften im vergangenen Jahr im letzten Moment den Klassenerhalt. So weit unten möchten sie diesmal nicht stehen. Die Kapitänin Maja Möhlmann: „In den vergangenen Jahren haben wir oft um den Abstieg gekämpft, diese Saison streben wir das sichere Mittelfeld an.“ Es gibt ein paar Veränderungen: Janine Siemen steigt wieder voll ein, und Kirsten Hemme ist aus der Babypause zurück. Kira Müller kommt aus der Zweiten hinzu. Wiebke Thormählen setzt berufsbedingt aus. Jens Pieper wird als Anzeiger und Motivator dem Team zur Seite stehen.

Neuling Roggenmoor/Klauhörn um Bianca Schliep möchte nach dem direkten Wiederaufstieg den Klassenerhalt schaffen.

Bezirksliga

Die Bezirksliga verlief in der Vorsaison recht ausgeglichen. Absteiger aus der Landesliga ist Zetel/Osterende. Den Weg in die Kreisliga musste Grabstede antreten.

Das Team aus Esenshamm um Boßelwartin Rita Wache strebt den Klassenerhalt an. Lena Schüler steht wegen eines Neuseeland-Aufenthalts nicht zur Verfügung.

Als Neuling ist Mentzhausen dabei. Der Aufsteiger um Mannschaftsführerin Annika Engberts hofft auf den Klassenerhalt. Eine Spielerin wird wegen einer Babypause fehlen, eine andere verletzungsbedingt. Das gilt es zu kompensieren. Neu im Team ist Jolien Lameyer.

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