Wesermarsch Das wurde aber auch mal Zeit: Die Landesliga-Boßler aus Mentzhausen haben am Sonntag ihren ersten Saisonsieg gefeiert - ausgerechnet in einem Derby. Der Aufsteiger besiegte Schweewarden daheim mit 13:6. Das zweite Wesermarsch Derby gewann Kreuzmoor in Reitland mit 4:3. Reitland (6:16) bleibt Vorletzter. Kreuzmoor/Bekhausen hat 12:12 Punkte. Die Schweewarder sind Fünfter (9:15), die Mentzhauser (2:20) bleiben Letzter.

Landesliga

Reitland - Kreuzmoor 3:4. Beide Teams mussten einige Stammwerfer ersetzen. Den Kreuzmoorern fehlte unter anderem Leistungsträger Matthias Gerken. An der Wende lagen die Gastgeber knapp vorn. Die Hausherren gewannen mit der zweiten Holz mit 51 Würfen (2,034) und mit der zweiten Gummi mit 51 Würfen (117 Meter).

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Die Gäste holten den Sieg mit der ersten Holz (48 Würfe/3,067) und der ersten Gummi (46/1,069) heraus. Den Gastgebern fehlten 136 Meter zum Remis.

Der Reitlander Mannschaftsführer Hauke Freese blickte kritisch zurück: „Es war der erwartete Kampf auf Augenhöhe – aber keine Partie auf hohem Niveau.“ Abgesehen von den beiden ersten Gummigruppen seien die Durchgangszahlen schlecht gewesen. „Auch wir hätten gewinnen können, Kreuzmoor mit einer besseren Leistung aber auch höher.“

Der Kreuzmoorer Vorsitzende Christoph Müller sprach von einem spannenden Wettkampf. Auf der Rücktour hätten die zweite Gummi und die zweite Holz noch große Rückstände aufgeholt. Weil die beiden Erstgruppen starke Leistungen gezeigt hätten, sei der Sieg verdient.

Mentzhausen - Schweewarden 13:6. Die zweite Gummi der Hausherren brachte neun Schoet und 64 Meter ins Ziel. Hinzu kamen drei Schoet und 86 Meter der zweiten Holz. Die Gäste feierten ihre Erfolgserlebnisse in der ersten Holz (1,102) und der ersten Gummi (4,110). Der Mentzhauser Sprecher Detlef Müller freute sich. „Als Neuling wollten wir uns nicht ohne Punkte aus der Landesliga verabschieden. Bis zum Schluss haben wir um den Sieg gezittert.“ Erst die letzte Gruppe, die zweite Gummi, habe alles klargemacht.

Der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese war nach der Partie vollkommen bedient: „Mentzhausens Leistung war voll in Ordnung, unsere aber absolut daneben.“ An der Wende hatten die Gäste noch mit 6:4 geführt. Stefan Freese: „Mit neun Schoet in einer Gruppe gegen den Tabellenletzten zu verlieren, ist einfach zu hoch.“

Bezirksklasse

Vielstedt/Hude - Moorriem 6:0. In der Spitzenpartie erlitt Moorriem einen Rückschlag im Titelkampf. Entscheidend war die zweite Holz der Gastgeber, die sechs Schoet und 84 Meter herausholte. Hinzu kamen 37 Meter von der ersten Holz und 21 Meter von der zweiten Gummi. Die Gäste siegten nur mit der ersten Gummi (28 Meter).

Der Moorriemer Sprecher Eike Janßen meinte: „Wir haben nicht unsere beste Leistung an den Tag gelegt. Unsere zweite Holz hat einen gebrauchten Tag erwischt.“ Vielstedt (18:6) hat drei Punkte Vorsprung vor dem Drittplatzierten aus Moorriem (13:9).

Waddens - Haarenstroth 5:2. Ein ganz wichtiger Sieg für die Butjenter gegen den Tabellenletzten: Die Gäste lagen am Ende in drei Gruppen vorne : 1. Holz (2,042), 2. Holz (15 m) und 2. Gummi (18 m). Den Sieg holte die erste Gummi mit fünf Schoet und 47 Metern.

Der Waddenser Boßelwart Holger Bruns meinte: „Wir haben schwach begonnen. Die Gäste waren hoch motiviert.“ An der Wende lag Waddens mit 1:2 zurück. „Wir mussten reagieren“, sagte Bruns. Die Waddenser wechselten – mit Erfolg. Waddens hat 12:12 Punkte. Zum Klassenerhalt fehlt laut Bruns ein Punkt.

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