Wesermarsch Die Landesliga-Boßlerinnen aus Kreuzmoor haben den Tabellenführer gestürzt. Am Sonntag gewannen sie auf eigener Strecke gegen Spohle mit 3:0. In der Bezirksliga bleibt Aufsteiger Mentzhausen unbesiegt.

Landesliga

Kreuzmoor/Bekhausen - Spohle 3:0. Nachbarschaftsduell: Beide Teams warfen auf ihrer Heimstrecke. Einen Heimvorteil habe es also nicht gegeben, meinte die Kreuzmoorer Kapitänin Karin Ledebuhr. Kreuzmooors Holzgruppe startete verhalten. Bis zur Wende benötigte sie 29 Würfe. Ledebuhr: „Wir haben nicht das gezeigt, was möglich ist.“ Auf der Rücktour holte Kreuzmoor mit letztlich insgesamt 58 Würfen einen Schoet und 41 Meter heraus.

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Die Gummi war besser unterwegs. An der Wende führte Spohle zwar noch mit wenigen Metern. Aber die Kreuzmoorerinnen gewannen noch mit guten 48 Würfen (1,070). Die Spohlerin Maja Möhlmann meinte: „Es war ein kräftezehrender und sehr spannender Wettkampf. Auf der Strecke war nicht abzusehen, wer den Sieg einfahren würde, aber nach der Autobahnbrücke hat Kreuzmoor die Nerven behalten.“ Kreuzmoor/Bekhausen ist Zweiter mit 6:2 Punkten, Spohle Dritter mit 5:3 Zählern.

Roggenmoor/Klauhörn - Schweinebrück 0:13. Lockerer Sieg des Titelverteidigers gegen den Aufsteiger. An der Wende führten die Gäste mit 6:0. Die Holz gewann mit sieben Schoet und 15 Metern, die Gummi mit fünf Schoet und 99 Metern.

Schweinebrücks Kapitänin Astrid Hinrichs war zufrieden: „Auf der schmalen Straße haben wir uns gut zurechtgefunden. Das war ein sicherer Sieg auf einer schwierigen Strecke.“ Schweinebrück (6:2) führt die Tabelle an. Die Gastgeberinnen (1:7) sind Letzter.

Reitland - Westerscheps 0:0. Spannung pur: Reitlands Holzgruppe holte bis zur Wende zwei Schoet heraus, aber die Gäste zeigten auf der Rücktour die besseren Würfe. Die Gastgeberinnen retteten noch 13 Meter über die Ziellinie.

In der Gummigruppe lief es ähnlich. Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders war ehrlich: „Wir haben unsere Form nicht so richtig gefunden. Viele Kugeln gingen lang über die Straße oder fanden den Weg auf die Mitte nicht.“

Die Reitlanderinnen führten zwischenzeitlich mit zwei Schoet. Diesen Rückstand machte Westerscheps mit einem Topwurf kurz vor dem Ziel wett. Die Gastgeberinnen lagen letztlich mit 50 Würfen nur noch 58 Meter vorne. Insgesamt fehlten ihnen 29 Meter zum Sieg.

Sanders: „Eigentlich hatten wir uns etwas anderes vorgenommen, wir sind aber erstmal mit dem Punkt zufrieden.“ Die Schepser Kapitänin Sandra Schedemann freute sich: „Das war ein super Punktgewinn.“ Westerscheps hat 4:4 Punkte, Reitland 3:5 Punkte.

Halsbek - Schweewarden 23:0. Debakel für Schweewarden: Halsbeks Holz gewann mit vier Schoet und 83 Metern, die Gummi mit 18 Schoet und 74 Metern. „Eigentlich klappte es in der Holz ganz gut“, sagte Schweewardens Kapitänin Silke Ahlhorn. Die Holz hatte nur 53 Würfe benötigt. Gerade Katrin Simon überzeugte.

Doch die Leistung der Gummi war an diesem Sonntag schwach. „Sie hat einen schlechten Tag erwischt, da klappte gar nichts.“ An der Wende lag sie schon mit acht Schoet hinten. Die Schweewarderinnen benötigten 69 Würfe – also 17 Würfe pro Werferin. Ahlhorn: „Das wird einen schwierige Saison.“

Bezirksliga

Torsholt - Mentzhausen 2:7. Die Holz der Gäste tat sich schwer. An der Wende lag sie mit vier Schoet zurück. Aber sie verringerte den Rückstand. Torsholt holte mit 48 Würfen aber noch zwei Schoet und 95 Meter heraus.

Die Gummi des Aufsteigers trumpfte dann mit 47 Würfen auf. (7,081). Die Mentzhauser Kapitänin Annika Engbert freute sich. „In der Gummi konnten wir uns mit konstant guten Würfen Schoet für Schoet erarbeiten.“ Mentzhausen hat 7:1 Punkte. Torsholt (3:7) ist Vorletzter.

Esenshamm - Sandelermöns 0:3. Die Gäste gewannen mit der Holzgruppe 28 Meter und mit der Gummi zwei Schoet und 72 Meter. Esenshamm (1:7) behält die Rote Laterne. Sandelermöns (4:4) hat 4:4 Punkte.

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