Wesermarsch Die in der Landesliga werfenden Boßler aus Kreuzmoor und Schweewarden sind am Sonntag mit Heimsiegen in die Saison gestartet. Die Kreuzmoorer bezwangen Bredehorn mit 4:3, die Schweewarder Cleverns mit 8:1. Dagegen kassierten die Reitlander eine 0:10-Niederlage gegen Grabstede. Der nächste Spieltag am 22. Oktober ist eigentlich der dritte Spieltag. Der zweite Spieltag ist vom 15. Oktober auf den 29. Oktober verschoben worden. Damit haben viele Teams zum zweiten Mal in Folge Heimrecht.

 Landesliga

Kreuzmoor - Bredehorn 4:3. Die Partie war bis zum Schluss offen. Die Gummigruppen befanden sich auf Augenhöhe. Die erste Gummi der Gastgeber verlor 106 Meter mit 57 Würfen. Dafür holte die zweite Gummi mit 57 Würfen 53 Meter auf. Dann verlor die erste Holz der Gastgeber mit zwei Schoet und 80 Metern – sie leistete sich mit 63 Würfen einen deutlichen Ausreißer nach unten. Hoffnung machte das Zwischenergebnis der zweiten Holz. Sie brachte letztlich mit 56 Würfen vier Schoet und 28 Meter über die Ziellinie. Es durfte gerechnet werden: Die Kreuzmoorer gewannen letztlich mit einem Schoet und 45 Metern. Ein Vorsprung von 46 Metern hatte ihnen die zwei Punkte beschert.

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Der Bredehorner Mannschaftsführer Rene Thye bedauerte: „Unsere Gummi war ersatzgeschwächt. Wir konnten nicht mehr wechseln.“ Er räumte ein: „Wir haben verdient verloren. Kreuzmoor bleibt unser Angstgegner.“

Bei den Kreuzmoorern fällt zwar Christoph Müller verletzt aus, aber sie waren mit 18 Mann an den Start gegangen. „Zur Wende lagen die Gäste noch knapp vorn. Es war abzusehen, dass es ein enger Wettkampf wird“, sagte Kreuzmoors Mannschaftsführer Mathias Gerken. „Es waren zwei sehr wichtige Punkte.“

Schweewarden – Cleverns 8:1. Die Schweewarder nutzten ihren Heimvorteil. Dabei hatte der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freesee nur 17 Sportler zur Verfügung. Die Gäste stellten 16 Aktive. An der Wende betrug der Schweewarder Vorsprung fünf Würfe. Nur die erste Holz musste einen Schoet und 25 Meter abgeben. Das Plus holten die zweite Holz (108 Meter), die erste Gummi (5,005) und die zweite Gummi (2,070) heraus.

Stefan Freese war zufrieden. „Die ersten zwei Punkte sind da. Damit habe ich beim besten Willen nicht gerechnet.“ Gäste-Sprecher Heiko Janssen sprach von bescheidenen Leistungen auf beiden Seiten. „Mit konstanteren Würfen wäre mehr drin gewesen. Leider konnten wir im Wettkampf keine Änderungen vornehmen.“

Grabstede - Reitland 10:0. Der Neuling wusste um die Schwere der Aufgabe beim Ex-Meister. Drei Gruppen lagen an der Wende gleichauf. Nur die zweite Holz der Reitlander lag schon mit fünf Würfen zurück. Zwischenzeitlich verkürzte sie auf drei Schoet. Die Gruppe verlor mit 57 Würfen sechs Schoet und 36 Meter. „Der Gegner hatte mit 51 Würfen aber auch einen super Tag erwischt“, sagte Reitlands Sprecher Rainer Müller.

Die erste Holz führte zwischenzeitlich mit drei Würfen, rettete aber mit 56 Würfen 113 Meter in Ziel. Nicht rund lief es in den beiden Gummigruppen. Die erste Gummi verlor 55 Meter mit 58 Würfen, die zweite Gummi mit 59 Würfen drei Schoet und 114 Meter.

„Wir sind nur mit 16 Werfern angetreten“, sagte Rainer Müller. Die Reitlander hatten keine Wechselmöglichkeit. Der Grabsteder Sprecher Holger Alberts sprach von einem durchschnittlichem Wettkampf, „wobei die zweite Holz eine klasse Leistung geboten hat“.

 Verbandsliga

Mentzhausen - Torsholt 4:8. Den Mentzhausern fehlte die Konstanz. Die beiden Erstgruppen verloren (1. Holz: -4,102; 1. Gummi: -3,049). Die Zweitgruppen landeten Siege (2. Holz: 3,035; 2. Gummi: 1,022). MTV-Mannschaftsführer Ludger Ruch sprach Klartext. „Man hat gemerkt, dass vielen Werfern das Training fehlt.“ Hinzu kamen verletzungsbedingte Ausfälle auf Mentzhauser Seite.

 Bezirksliga

Wiefels - Moorriem 9:5. Lange Gesichter nach einer langen Auswärtstour: Die zweite Holz verlor drei Schoet und 130 Meter, die zweite Gummi gar fünf Schoet und 108 Meter. Die guten Leistungen der ersten Holz (3,073) und der ersten Gummi (2,015) konnten das nicht kompensieren.

 Bezirksklasse

Garms - Abbehausen 6:15. Fröhliche Gesichter nach einer langen Auswärtstour: Die erste Holz (7,136) und die zweite Gummi (7,145) der Abbehauser gewannen klar. Da konnten sie die Niederlagen der zweiten Holz (-5,040) und der ersten Gummi (-1,006) verkraften.

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