Wesermarsch Die Boßler aus Schweewarden haben im Landespokal am Wochenende für eine dicke Überraschung gesorgt. Sie gewannen im Viertelfinale gegen Grabstede daheim mit 3:0. Die Kreuzmoorer setzten sich im Wesermarsch-Derby daheim gegen Reitland mit 2:0 durch.

Männer

Schweewarden (LL) - Grabstede (LL) 3:0. Die als Titelverteidiger im Landespokal angetretenen Schweewarder können wie im Punktspielbetrieb auf ihren großen Heimvorteil an der Deichstrecke bauen. In der Landesliga hatten sie zuletzt auswärts in Grabstede noch den Kürzeren gezogen. Doch hatte sich der Schweewarder Kapitän Stefan Freese danach schon selbstsicher gegeben: „Wir haben an diesem Tag noch Gnade walten lassen, werden das aber nicht an diesem Wochenende im Landespokal machen.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

An der Wende lag die Holzgruppe der Gastgeber noch zwei Schoet zurück, während die Gummigruppe mit fünf Schoet führte. „Wir haben die Holz noch einmal angefeuert, dass sie runterkommen muss vom Rückstand“, sagte Freese. Das gelang: Im Ziel betrug der Vorsprung nach 56 Wurf knappe 58 Meter für die Gastgeber. Auf der Rücktour ließ die Gummi ein wenig nach, so dass Grabstede noch etwas verkürzen konnte. Im Ziel betrug der Vorsprung der Schweewarder mit 51 Wurf aber 2,148 Schoet.

„Wir haben nicht unsere Leistung gebracht, die man hier vorlegen muss“, bedauerte der Grabsteder Mannschaftsführer Christian Alberts: „Der Sieg von Schweewarden war verdient.“

Kreuzmoor/Bekhausen (LL) - Reitland (LL) 2:0. Es war das erhoffte spannende Duell auf Augenhöhe. „Keine Gruppe konnte sich richtig absetzen. Zur Wende ging es schon um wenige Meter, und so sollte es auch zum Ende sein“, bilanzierte der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken: „Nun freuen wir uns aufs Halbfinale.“ Die Holz gewann mit 53 Wurf 156 Meter, und die Gummi holte mit 51 Wurf 152 Meter heraus.

„Wir wussten, dass wir nur Chancen hätten, wenn wir einen guten Tag erwischen“, erklärte Reitlands Hauke Freese: „Kurz vor der Autobahnbrücke lagen wir sogar in der Summe mit einem Schoet vorne. Dann kamen jedoch sehr starke Würfe von Kreuzmoor, auf die wir überraschend schwach antworteten. Wir hätten auch durchaus gewinnen können, haben aber leider kalte Füße bekommen und den Sieg aus der Hand gegeben.“

Mentzhausen (LL) - Spohle (LL) 0:1. Die Gäste waren gewarnt, waren sie in Mentzhausen schon mal aus dem Wettbewerb geflogen. Die Partie verlief diesmal fast immer auf Augenhöhe. Die Holz der Gastgeber legte 88 Meter vor. Das machte die Gummi der Gäste (2,026) aber wett. Der Spohler Sprecher Keven Hoots meinte: „Mit dem knappen Ergebnis hatten wir bereits im Voraus gerechnet. In der Holz haben wir nach der Aufnahme besser geworfen und die zwei Schoet abgebaut.“

Torsholt (VL) - Bredehorn (LL) 1:0. Schon an der Wende hatte es fast einen Gleichstand gegeben. Der gastgebende Verbandsliga-Spitzenreiter legte mit der Holz 1,020 vor. Die Gäste führten mit der Gummi mit 50 Metern. Im Ziel siegte Torsholts Holz mit 1,069. Hinzu kam noch ein Meter von der Gummigruppe.

„Es sollte nicht sein“, bedauerte Bredehorns Mannschaftsführer Simon Quathamer: „Die junge Truppe von Torsholt hat sehr gut geworfen und unter Beweis gestellt, dass sie zurecht um den Aufstieg boßelt.“

Frauen

Moorriem (1. KL) - Schweinebrück (LL) 0:1. Der Favorit und amtierende Landesmeister konnte sich nicht richtig absetzen. An der Wende lagen die Gastgeberinnen mit der Gummikugel sogar noch mit zehn Metern im Plus. Mit der Holzkugel erarbeiteten sich die Friesländerinnen aber den Vorsprung und brachten 1,050 über die Ziellinie.

Holtange (1. KL) - Bockhorn (1. KL) 3:0. Im Hinspiel der Punktspielrunde verbuchte Holtange einen 2:0-Erfolg in Friesland. Mit dem Heimvorteil legten die Ammerländerinnen bei der Wende 1,070 vor. Der Vorsprung wurde auf 3,036 ausgebaut.

Waddens (1. KL) - Mentzhausen (BL) 2:0. Der klassentiefere Meisterschaftsanwärter führte mit 1,030 bei der Wende. Im Ziel waren es 2,012. Mentzhausens Spielführerin Annika Engberts sagte: „In der Gummigruppe waren wir nicht so konstant wie sonst. In der Holzgruppe konnten wir den Rückstand nicht mehr aufholen.“

Torsholt (BL) - Esenshamm (BL) 3:0. Der Favorit behielt gegen die abstiegsgefährdeten Gäste die Oberhand. Im Ziel betrug der Vorsprung drei Schoet und 15 Meter.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.