Wesermarsch Die Landesliga-Boßler aus Kreuzmoor haben am Wochenende für eine Überraschung gesorgt. Sie erkämpften sich mit einem 5:5-Remis im Auswärtsduell mit dem Landesmeister Halsbek einen Punkt.

Landesliga

Spohle - Mentzhausen 7:2. Der Aufsteiger bewegte sich lange auf Augenhöhe mit Spohle. Aber erneut sprang nichts Zählbares heraus. In allen Gruppen ging es spannend zu. An der Wende führte Mentzhausen sogar mit 2:1. Das Plus holten die Gastgeber mit der ersten Holz (50 Wurf/3 Schoet, 86 Meter), der zweiten Holz (55/1,102) und der zweiten Gummi (51/2,025) heraus. Die Gäste feierten einen kleinen Erfolg in der ersten Gummi (48/2,073). Die Spohler mischen mit 11:3 Punkten im Meisterschaftsrennen mit. Mentzhausen kommt mit 0:14 Punkten auf keinen grünen Zweig. Zum ersten Nichtabstiegsrang beträgt der Abstand vier Zähler.

Der Spohler Sprecher Kevin Hots meinte: „Der Sieg wurde mit einer solider Leistung erreicht. Auf der Rücktour haben sich alle Gruppen gesteigert und den Erfolg eingefahren.“ Der Mentzhauser Mannschaftsführer Ludger Ruch war enttäuscht: „Bis zur Wende sah es nach einer Punkteteilung aus.“ Auf der Rücktour hätten sich die Spohler gesteigert, während die Mentzhauser in einigen Gruppen nicht mehr ihr Leistungsvermögen abrufen konnten. „In Summe war das aber ein guter Wettkampf mit einem guten Ergebnis.“

Bredehorn - Schweewarden 8:4. Im Kellerduell ging es eng zu. Die Gäste reisten nur mit 16 Sportlern an. Jeweils zwei Gruppen auf beiden Seiten feierten ein Erfolgserlebnis. An der Wende stand es 3:1 für die Gastgeber.

Die Hausherren gewannen mit der ersten Holz (56/1,014) und der zweiten Gummi (53/6,149). Die Gäste hatten mit der zweiten Holz (58/3,046) und der ersten Gummi (57/1,001) die Nase vorne. Der Schweewarder Kapitän Stefan Freese ärgerte sich über die schlechten Durchgangsergebnisse. „Auf unsere zweite Gummi kam es an. Leider wurde sie nicht besser und lag teilweise schon mit acht Schoet zurück. Da wäre definitiv ein Sieg drin gewesen. „Wir müssen halt unser Ding zu Hause machen.“ Bredehorn ist mit 6:8 Punkten Fünfter. Schweewarden belegt Platz sechs (4:10).

Halsbek - Kreuzmoor/Bekhausen 5:5. Zur Wende hatte sich die Überraschung schon angedeutet. Es ging mit einem Unentschieden auf die Rücktour. Kreuzmoors erste Holz hatte mit 49 Würfen fünf Schoet und 133 Meter herausgeholt. Aber die Ammerländer starteten eine Aufholjagd mit der zweiten Holz (49/1,120), der ersten Gummi (50/137 m) und der zweiten Gummi (47/ 2,057) und holten noch einen Punkt. Die Gäste verzeichneten ein Plus von 119 Metern. Dem Tabellenvierten aus der Wesermarsch (7:7 Punkte) hatten nur 31 Meter zum Sieg gefehlt.

Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes meinte: „Wir wollten uns mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden und einen Punkt hinter Grabstede bleiben. Aber leider hatte eine Gruppe einen gebrauchten Tag und verlor deutlich.“ In den anderen Gruppen habe Kreuzmoor gut dagegengehalten und die Niederlagen in Grenzen gehalten.“ Der Kreuzmoorer Kapitän Matthias Gerken freute sich. „Wir konnten in allen Gruppen konstante Wurfleistungen zeigen und am Ende einen nicht eingeplanten Punkt einfahren. Es fehlten ja nur ein paar Meter zum Sieg, damit hat vor dem Wettkampf niemand gerechnet.“

Reitland - Grabstede 0:9. Die Friesländer setzten sich mit einer konstanten Mannschaftsleistung durch. Sie gewannen mit der ersten Holz (48/2,015), der zweiten Holz (49/1,041), der ersten Gummi (45/5,053) und der zweiten Gummi (45/132 m). Der Reitlander Mannschaftsführer Hauke Freese machte Kaderprobleme für die Niederlage verantwortlich. „Das Personalkarussell musste mehrmals gedreht werden. Wir haben damit gerechnet, dass wir nur mit einem hervorragenden Wettkampf dagegenhalten konnten. Das gelang nur bedingt.“

An der Wende betrug der Rückstand schon sechs Schoet. Hauke Freese sagte: „Insgesamt bin ich mit dem anwesenden Personal zufrieden. Die jungen Männer, die teils erstmals zum Einsatz gekommen sind, konnten mit einer soliden Leistung auf sich aufmerksam machen.“ Er gab zu, dass sich das Team mehr von der Hinrunde erhofft habe.

Viele Ausfälle und fehlende Konstanz hätten das verhindert. Der Grabsteder Kapitän Christian Alberts war zufrieden: „Mit einem super Zusammenhalt haben wir auch in Reitland bestehen können.“ Großes Lob an jeden Einzelnen aus der Mannschaft.“ Reitland (4:10) bleibt Vorletzter, aber mit vier Punkten Vorsprung vor dem Abstiegsplatz. Vizemeister Grabstede hat 13:1 Punkte und freut sich über den inoffiziellen Herbstmeistertitel.

Bezirksklasse

Halsbek II - Moorriem 6:4. Der Tabellenletzte (5:9 Punkte) sorgte für eine Überraschung gegen den bisherigen Spitzenreiter. Die Gastgeber siegten mit der ersten Holz (49 m), der zweiten Holz (3,064) und der zweiten Gummi (2,111). Der Moorriemer Sieg mit der ersten Gummi (4,108) brachte den Gästen nichts mehr. Nach drei Niederlagen in Folge hat Moorriem (8:6) den Platz an der Sonne verloren.

Moorwarfen - Waddens 9:1. Für die Butjenter sollte es beim neuen Spitzenreiter (10:4) nicht reichen. Waddens lag nur mit der ersten Gummi vorne (1,030). Die Hausherren waren besser mit der ersten Holz (95 m), der zweiten Holz (4,128) und der zweiten Gummi (3,094). Waddens (6:8 Punkte) kämpft weiterhin um den Klassenerhalt.

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