Zetel /Wesermarsch Zum dritten Mal innerhalb von 14 Tagen müssen die Eisenkugelspezialisten zur Qualifikation für die Friesensport-Europameisterschaft in Holland antreten. Nach den Werfen im Ammerland, trifft sich der Tross kämpfen die Championstour-Boßler am Sonntag in Zetel auf der Fuhrenkampstraße um Punkte. Die Männer starten um 9 Uhr.

Wie weit die Boßler die 800 Gramm schwere Kugel treiben können, ist beim bisher letzten Auftritt in Zetel deutlich geworden. Damals gewann Bernd- Georg Bohlken aus Grabstede mit 1607 Meter. Die Topwerfer kennen die Fuhrenkampstraße aus dem Effeff. Jeder Meter könnte entscheidend sein kann. Manuel Runge aus Kreuzmoor und Tim Wefer aus Mentzhausen, hoffen, dass sie an die Topleistung vom vergangenen Sonntag anknüpfen können.

Für die führenden Werfer der Championstour wird es wichtig sein, in die Punkteränge zu kommen. Für die Tourteilnehmer, die bisher noch keine Zähler einfahren konnten, dürfte dieser Durchgang sogar schon ein kleines Finale sein.

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Interessanter Vergleich

Um 10.15 Uhr wird der männliche Nachwuchs sein Können zeigen. Gleich in der ersten Paarung wirft der Lokalmatador Sven Gärtner. Auch hier dürfte es zu einem interessanten Vergleich kommen. Sollte der in Gelb startende Fabian Schiffmann, aus Südarle erneut einen Podiumsplatz ergattern, ist ihm die Teilnahme an der Europameisterschaft schon fast nicht mehr zu nehmen.

Gegen 11 Uhr werden die Frauen an den Start gerufen. Auch sie kennen sich hier bestens aus. Die Werferinnen Anke Klöpper, Astrid Hinrichs, Kerstin Friedrichs, Kyra Gröne und Mareike Tielemann haben schon auf dieser Tourstrecke Championstourpunkte gesammelt. Die Siegesweite von 2013 warf Fenja Frerichs aus Ardorf erzielen. Ob ihre 1223 Meter getoppt werden können, bleibt abzuwarten.

Gleich zu Beginn der Frauenkonkurrenz kommt es zu einem interessanten Duell. Ex-Europameisterin Rena Broßonn aus Müggenkrug muss mit Astrid Hinrichs aus Schweinebrück auf die Wurfstrecke. Die Zweite der Vorsaison, Astrid Hinrichs, hat erst einen Punk. Sie steht unter Druck. Auch Sandra von Häfen aus Kreuzmoor will wieder punkten. Sie hatte das Auftaktwerfen gewonnen, musste sich in der Vorwoche aber mit einer Nullrunde begnügen. Für einige Athletinnen ist das Werfen ein kleines Finale.

Topweiten möglich

Nach der Frauenkonkurrenz muss der weibliche Nachwuchs auf die Strecke. Die große Frage lautet: Können einige Werferinnen wie in der Vorwoche Topweiten werfe, mit denen sie auch in der Frauenkonkurrenz an der Spitze gestanden hätten? Zuzutrauen ist jungen Athletinnen wie Vorwochensiegerin Mareile Folkens aus Waddens dies auf alle Fälle.

  Nach dieser Tourstation können die Eisenkugelspezialisten durchatmen. Das vierte Werfen findet am Sonntag, 25. Oktober, in Dunum statt.

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