Wesermarsch Es geht wieder los: An diesem Sonntag steht der erste Spieltag der Boßelsaison 2015/2016 auf dem Programm. Dann geht es – meist im 14-tätigen Rhythmus – bis zum 13. März 2016 um Punkte für die Meisterschaften und Platzierungen.

Landesliga: In der höchsten Männer-Staffel ist Landesmeister Halsbek das gejagte Team. Die Boßel-Hochburg aus dem Ammerland konnte nach etlichen Jahren des Wartens in der Saison 2014/15 erstmals wieder den Titel einfahren. „An erster Stelle soll der Spaß stehen“, hält sich Mannschaftsführer Marvin Coldewey mit einer Saisonprognose zurück. Mit ihrem relativ jungen Durchschnittsalter von 27 Jahren und der Stammformation aus der Vorsaison dürften die Ammerländer für eine erfolgreiche Titelverteidigung gewappnet sein. Zudem stehen nach ihrem Auslandsaufenthalt Jan Rüdebusch und Arne Hiljegerdes wieder voll zur Verfügung.

Der Vizemeister der Vorsaison, Grabstede, strebt wieder einen Platz unter den ersten Drei an, der zur Teilnahme an der FKV-Final-Runde berechtigt. Kapitän Holger Alberts hat alle Mann an Bord. Nur Kloot-Europameister Thore Fröllje fällt wegen einer Knie-OP für eine gewisse Zeit aus.

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Angriffslustig präsentiert sich indes Ex-Meister Spohle. „Unser Saisonziel lautet Meisterschaft“, betont Mannschaftsführer Sascha Hemme. Zwar hat Kai Römermann die Boßlerschuhe vorerst an den Nagel gehängt. Dafür ist Mathias Castens-Schröder nachgerückt. Auch der langzeitverletzte Thorben Cordes steht wieder zur Verfügung.

Auch die Kreuzmoorer mischten in den vergangenen Spielzeiten oben mit. Ob das auch diesmal klappt, ist laut dem neuen Mannschaftsführer Matthias Gerken fraglich. Nur 18 Stammspieler stehen bereit. Zudem hat es einen Tausch gegeben: Folkert Heinenberg ist in die Zweite gegangen, dafür ist der erfahrene Reiner Müller aufgerückt. Michael Frels steht verletzungsbedingt nicht mehr zur Verfügung, und dem jungen Leif Bolles ist die Lust am Friesensport vergangen. „Da sich auch arbeitsbedingte Ausfälle andeuten, wird es eine schwierige Saison“, prognostiziert Gerken. „Wir hoffen, frühzeitig den Klassenerhalt zu schaffen und auf einen Mittelfeldplatz.“

Unverändert gehen die Westerschepser, denen ein schweres Auftaktprogramm bevorsteht, in die Spielzeit. Bei guter Form dürften sie aber Richtung Play-Off-Plätze schielen können. „Das Niveau in der Landesliga ist ausgeglichener und schwächer geworden“, analysiert Mannschaftsführer Mark Deeken.

Personell hat sich beim KBV Bredehorn etwas getan. Dem Weggang von Sönke Borgmann (Westerloy) stehen die Zugänge der vier Dupiczaks gegenüber – neben Vater Michael kamen auch die Söhne Kevin, Stefan und Henrik aus Grabstede. Indes wird Daniel Proksch nach einer Knie-OP länger ausfallen. „Wir hoffen, unter die ersten Fünf zu kommen“, sagt Teamführer Rene Thye. „Platz drei, wie vor zwei Jahren, wäre super – aber die ersten vier Wettkämpfe werden richtig schwer.“

Cleverns hat sich mit Thorsten Held (Förren-Minsen) verstärkt. Bernd Eggers steht wieder zur Verfügung. „Wir gehen gut aufgestellt in die Saison und hoffen auf einen guten Mittelfeldplatz“, sagt Teamchef Heiko Janssen. Cleverns ist mit dem Gewinn der Stadtmeisterschaft in Jever und der Titelverteidigung des Jeverland-Pokals schon gut in die Saison gestartet.

Für Aufsteiger Reitland ist diese Klasse kein Neuland. In Frerk Nordbruch aus Esenshamm und Rene Speckels aus Abbehausen gibt es zwei Zugänge. Jedoch hat sich Speckels bei der Vorbereitung zur FKV-Kloot-Meisterschaft schwer verletzt und fällt länger aus. „Der Klassenerhalt ist möglich. Dass es schwer wird, wissen wir aus der Vergangenheit“, sagt Fabian Schulte, Mannschaftsführer der beiden Gummi-Gruppen.

Verbandsliga: Landesliga-Absteiger Schweewarden will gleich wieder angreifen. Oben dabei sein dürfte erneut der Vizemeister der Vorsaison, Schweinebrück. Im gesicherten Mittelfeld will sich Ruttel einreihen. In der letzten Spielzeit schon im Abstiegskampf, wird es für Förrien-Minsen, nach den Abgängen von Leistungsträgern sicherlich nicht einfacher. Fuß fassen will hier Aufsteiger Neustadtgödens.

Bezirksliga: Absteiger Altjührden/Obenstrohe geht leicht favorisiert ins Titelrennen. Auch mit Leuchtenburg und Portsloge ist bei der Titelvergabe zu rechnen. Hier muss sich der Aufsteiger Zetel/Osterende beweisen. Wiederum um den Klassenerhalt dürfte die „Reserve“ von Grabstede kämpfen.

Bezirksklasse: Bei zwei Absteigern dürfte es eine interessante Saison werden. Absteiger Haarenstroth – in der Vorsaison ohne Punktgewinn – muss versuchen, den freien Fall aufzuhalten. Großer Anwärter auf den Titel ist die Halsbeker Reserve. Gegen erneute Mittelfeldplätze hätten Garms und Wiefels wohl nichts einzuwenden. Um den Klassenerhalt geht es für die Neulinge Waddewarden und Rosenberg. Erneut gefährdet dürfte Osterforde sein.

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