NORDENHAM Turnierleiter Michael Wetsch brachte es während der Siegerehrung auf den Punkt. Am Sonnabend hat sich die U18 vom SV Werder Bremen in der Vorrunde des „Klaus Stüdemann Winter-Cups“ noch etwas ausgeruht. Als es am Sonntag aber in die entscheidende Phase ging, waren die Grün-Weißen hellwach und sicherten sich durch das 3:1 im Finale gegen Kickers Emden den Sieg in diesem wie immer hochklassig besetzten A-Jugend-Turnier.

Bereits zum 24. Mal lud die Fußballabteilung des 1. FC Nordenham zu diesem Wettstreit ein, was sich im norddeutschen Bereich längst herumgesprochen hat. Mit Hertha 03 Zehlendorf sowie dem VfL Oldenburg gingen auch zwei Bundesligisten an den Start. Zudem fanden sich auch Traditionsvereine wie Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel in der Sporthalle Mitte ein.

FCN remis gegen Werder

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Da war es für die beiden einheimischen Teams natürlich schwierig, für Furore zu sorgen. Aber immerhin: Der 1. FC Nordenham rang dem späteren Turniersieger Werder Bremen in der Vorrunde ein beachtliches Unentschieden ab, und auch die von Timo Meischen und Tino Mathes betreute Wesermarsch-Auswahl wusste teilweise zu gefallen. Beispielsweise wurde Eintracht Norderstedt mit 4:2 bezwungen. Bei der Titel-Vergabe spielten beide Mannschaften allerdings keine Rolle mehr.

Nach dem ersten Tag hatten eigentlich nur wenige Zuschauer mit einer Finalteilnahme Werders gerechnet, doch am Sonntag drehten die Bremer auf. Sowohl die Qualifikations- als auch die Zwischenrunde überstanden sie souverän und setzten sich auch verdientermaßen im Finale gegen Emden durch. Großen Anteil daran hatte Rafael Brandt, der mit 13 Treffern Torschützenkönig wurde. Zum besten Spieler wurde Alexander Mukesch (Dynamo Dresden) von den Trainern auserkoren. Und zur Freude aller FCN-Fans erhielt Jannik Richter die Auszeichnung als bester Torhüter.

Können mit Ball umgehen

Sportlich konnten die Nachwuchsfußballer auch alteingesessene Spieler begeistern. „Da sind schon Jungs dabei, die mit dem Ball umgehen können“, meinte der ehemalige Landesligastürmer Fritz Lins. Aber neben dem Fußball zählen bei diesem Turnier auch rein menschliche Aspekte, wie Matthias Janßen zu berichten weiß. „Im Laufe der Jahre haben sich richtige Freundschaften entwickelt. Bei einigen Mannschaften steht unser Turnier fest auf dem Terminplan, weil sie sich hier wohl fühlen“, erzählte das Mitglied des Beirats, das mit seinen zahlreichen Helfern diese Veranstaltung erst möglich macht.

So kann auch Hauptorganisator Michael Wetsch wieder einmal ein rundum positives Fazit ziehen. „Es hätten vielleicht etwas mehr Zuschauer sein können, aber ansonsten hat alles so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten“, so der Jugendleiter. Die Tombola wurde ebenso gut angenommen wie das reichhaltige Verköstigungsangebot. Somit blieben keine Wünsche offen und ungefähr ab April kann die Vorbereitung für das Jahr 2013 angegangen werden.

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