ELSFLETH Trainer Ulrich Adami warnte bereits vor dem Spielbeginn gegen die HSG Neuenburg/Bockhorn, und seine Vorahnung erhielt Bestätigung. Nur mit Mühe und Not setzten sich die Landesliga-Handballer des Elsflether TB mit 32:28 (17:14) gegen die friesischen Gäste durch. Letztlich zählen aber ja nur die zwei Punkte, die dafür sorgen, dass der ETB weiterhin vom vierten Aufstieg in Folge träumen darf.

Bis dahin war es aber eine schwere Geburt. Die HSG zeigte keine Bereitschaft, sich freiwillig zu ergeben und dominierte die Anfangsphase. Nach dem 8:6 (12.) leisteten sie sich aber eine minutenlange Schwächephase, die der Favorit mit sechs Treffern in Folge bestrafte. Besonders Linksaußen Jan-Ole Geisler war in dieser Phase nicht zu bändigen und bestach mit sehenswerten Toren. Bis auf 17:11 baute der ETB den Vorsprung aus, ehe drei Gegentreffer die Neuenburger bis zur Pause wieder auf Schlagdistanz brachten.

An ihrer Aufholjagd hielt der Tabellenfünfte auch nach Wiederanpfiff fest. Vor allem durch den überragenden und 14-fachen Torschützen Simon Carstens glich die HSG in der 38. Minute zum 19:19 aus. Doch nun übernahm ein Elsflether Verantwortung, der eigentlich wegen einer Grippe gar nicht spielen sollte. Spielmacher Florian Doormann riss wie gewohnt das Zepter an sich und sorgte für eine erneute, aber nur scheinbar sichere 24:20-Führung. Bis auf 25:26 konnten die Gäste mit einem Kraftakt erneut verkürzen, doch letztlich ließen sich die Elsflether trotz einer durchwachsenen Leistung die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

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„Die HSG hat gut gespielt, gut gekämpft, aber gewonnen haben wir“, fasste ETB-Trainer Ulrich Adami gewohnt trocken zusammen. Richtig berauschend war die Leistung seiner Schützlinge allerdings nicht, doch die Verteidigung der Tabellenführung dürfte darüber schnell hinwegtrösten. Ein besonderes Kompliment gilt Reinhold Schmidt. Der HSG-Torhüter (Jahrgang 1958) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt und bestach trotz seines doch etwas angehobenen Alters mit etlichen Paraden.

ETB: Klostermann, Tieding; Doormann (12/6), Santen (7), Geisler (6), C. Danielzik (4), Hinz (1), Mohr (1), Rußler (1), Buttelmann.

Spielstationen: 3:4 (7.), 6:8 (12.), 13:8 (21.), 17:11 (26.), 17:14 (30.), 19:19 (38.), 24:20 (46.), 26:25 (52.), 32:28 (60.).

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