Ellwürden /Abbehausen Als nach einer knappen Stunde schon mehr als die Hälfte der Tagesordnung abgearbeitet war, wagte der Ellwürder Bürgervereinsvorsitzende Norbert Hartfil die Prognose, es könnte diesmal die kürzeste Jahreshauptversammlung seit langer Zeit werden. Er sollte irren, denn unter dem Punkt Verschiedenes ging es noch einmal heftig zur Sache. Schon in der Herbstversammlung hatte die Diskussion um einen Entwurf für eine so genannte Bildmarke anlässlich der anstehenden 125-Jahr-Feier als Ergänzung zum Traditionsemblem die Gemüter erhitzt. Jetzt, da eine Entscheidung anstand, wurden noch einmal recht rege teils unterschiedliche, teils grundsätzliche Standpunkte getauscht. Am Ende einigte sich die Versammlung auf einen Kompromiss.

2016, so Norbert Hartfil in seinem Rückblick, sei für den Vorstand „ein außergewöhnlich arbeitsreiches Jahr“ gewesen – „…und 2017 wird erst recht so eins sein“.

Große Herausforderung

In den vergangenen Monaten sind die Weichen für ein Großereignis gestellt worden, wie es der Bürgerverein Ellwürden noch nie erlebt hat. Ende Mai/Anfang Juni feiert er mit einem zweiwöchigen Festprogramm in einem Riesenzelt auf einer Weide an der Ecke Großensieler Straße/Bundesstraße 212 sein 125-jähriges Bestehen. Norbert Hartfil: „Ich will nicht verheimlichen, dass damit eine Herausforderung auf uns zukommt, mit der wir an unsere Grenzen stoßen. Aber wir haben es aus vielen guten Gründen so gewollt.“

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Der Vorsitzende zeigte sich zuversichtlich, dass der Vorstand mit der vielen Arbeit nicht alleingelassen werde. Denn es sei im Verein seit jeher selbstverständlich, dass viele Mitglieder mit anpacken. Dieses ehrenamtliche Engagement werde großgeschrieben und gelebt, trage zu gesunden Strukturen im Verein bei und schaffe ein Gemeinschaftsgefühl.

„Immer wieder höre ich“, sagte der Vorsitzende, „dass unser Verein einen ausgezeichneten Ruf hat, der weit über unser Doppeldorf und auch über die Nordenhamer Stadtgrenzen hinausreicht.“ Trotz demografischer Probleme könne der Verein deshalb auch die Mitgliederzahl stabil bei rund 940 stabil halten, habe seine Finanzen im Griff und komme mit einem ausgewogenen Nebeneinander von Traditionen und modernen Ideen auch bei jungen Leuten gut an.

In seinem Rechenschaftsbericht verzichtete Norbert Hartfil darauf, alle Veranstaltungen noch einmal ausführlich Revue passieren zu lassen. Er begnügte sich mit einer kleinen Bilderschau, die Hergen Moriße zusammengestellt hatte. Lediglich auf die einmal mehr erfolgreiche Nikolausfeier unter der Regie der Obfrauen Tanja Bierfischer, Dörte Kohnke und Kerstin Oellrich und die Pflanzaktion von 2000 Narzissenzwiebeln zur Dorfverschönerung durch fleißige Helfer um Dirk Lüdemann und Waldemar Wippich ging er näher ein. Auch den erfolgreich verlaufenen Kartenvorverkauf für den Ellwürder Karneval am 11. Februar ließ er nicht unerwähnt.

Einstimmig bestätigt

Bei den der Jubiläumsfeier wegen vorgezogenen Vorstandswahlen gab es keine Überraschungen. Das gesamte Team wurde einstimmig wiedergewählt. Dazu gehören Norbert Hartfil als 1. Vorsitzender und Heinrich Schröder und Jan Rosenau als seine Stellvertreter, Michael Tautz als Kassenwart, Ute Neuhaus als Schriftführerin sowie Hergen Moriße, Silvia Naumann und Dorit Schlack als Beisitzer. Zur neuen Kassenprüferin wurde Christina Freese ernannt. Turnusgemäß hatte Timo Moriße diesen Posten abgetreten.

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