QUERENSTEDE Die Weichen für die Zukunft hat der Klootschießer-Landesverband Oldenburg (KLVO) bei der Jahreshauptversammlung in Querenstede (Ammerland) gestellt. Außer dem Vorsitzenden Johann Hasselhorst, Geschäftsführer Rainer Mennen und den Delegierten der sieben Kreisverbände fanden sich auch etliche Ehrengäste ein und betonten ihre Verbundenheit mit dem Heimatsport und dessen Bedeutung.

Immer wieder neu orientieren, ohne das „Alte“ zu vernachlässigen, war eindeutiger Tenor der Grußworte, meinte LKV-Vorsitzender Johannes Trännapp: „Sich dem Wandel zu stellen, auf neue Wege begeben.“ Sport müsse „Ziele auf Vereins-, Landes- und Verbandsebene haben“, so FKV-Vorsitzender Jan-Dirk Vogts.

„Die Kassenlage befindet sich auf erträglichem Niveau“, sagte Mennen im Geschäftsbericht. Hasselhorst ging in seinem Jahresbericht unter anderem auf die sportlichen Topleistungen ein. Nicht zufrieden sein könne man aber mit dem Klootschießen, wo man es nicht immer realisierte, alle Klassen qualitativ gut und in Mannschaftsstärke zu besetzen. „Wer Europa vertreten will, muss zuerst auf Landesebene dabei sein“, forderte Hasselhorst mit Blick auf internationale Wettkämpfe.

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Um zukünftig besser aufgestellt zu sein, biete man die Jugendsaisonmeisterschaft und Kurzlehrgänge mit den Fachwarten für die Vereine an. Auch für die Nachwuchsgewinnung habe man Arbeitskreise eingerichtet. „Denkanstöße können wir geben, umsetzten muss das der Verein“, sagte Hasselhorst.

Um die Öffentlichkeit noch mehr auf den Friesensport aufmerksam zu machen, wurde ein neues Info-Blatt unter der Überschrift „Fünf-Sterne-Sport“ erstellt. In einem Feld kann der entsprechende Verein seine Ansprechpartner kundtun, so das Interessenten vor Ort informiert sind. Die Sterne sind unter der Rubrik „Unser Heimatspiel ist …“: für jung und alt. eine Mannschafts- und          Einzelsportart. mit geringen Mitteln auszu-        üben. anspruchsvoll und bringt          auch Laien viel Spaß.  ist ein Kulturgut.

Besonders würdigte Hasselhorst das Internetportal von Gerold Meischen, dass dieser seit 2001 aufgebaut und gepflegt hat: „Was er geleistet hat, ist einmalig.“ Nun steht der KLVO vor einem Neustart auf mehreren Schultern Ende des Jahres unter www.klv-oldenburg.de. Erfreulich konnte zudem vermerkt werden, dass der Aufbau eines Archivs in Varel (Einweihung im Mai), abgeschlossen ist.

Bei den Ehrungen überreichte Gero Pille das Stedingen Schild, Grundlage ist der Friesische Mehrkampf des FKV, an die Friesische Wehde als erfolgreichsten oldenburgischen Kreisverband in 2010. Zum zweiten Mal wurde der Jugendförderpreis vergeben. Insgesamt 16 Vereine hatten sich mit ihren Konzepten beworben. Platz eins ging an den KBV Stollhamm, der 300 Euro erhielt. Zweiter wurde der KBV Langendamm-Dangastermoor (200 Euro) vor dem KBV Sandelermöns (100 Euro). Das Hartwarden-Schild wurde Stadland überreicht. Die Friesische Wehde gewann die Jugendplakette, Butjadingen die Schülerplakette.

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