DELBRüCK „Die Mannschaft war unheimlich ehrgeizig und gut vorbereitet“, fand Trainer Julia Ahlhorn schnell die Erklärung für den überraschenden Coup der weibliche Jugend A. Denn dem Völkerballteam des AT Rodenkirchen gelang, nachdem es im Vorjahr Neunter geworden war, der ganz große Erfolg mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft. Drei Wochen nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft, wo ebenfalls die SG Haftenkamp der Finalgegner war, holte sich das ATR-Team im westfälischen Delbrück die höchste Krone im Völkerball.

Doch bis es nach zehn Partie zum Endspiel kam, musste das Team aus Rodenkirchen viel Kraft, Konzentration und Kondition aufbringen, zumal es angesichts der Hitze in der Halle enorm schwül war. Zunächst aber kämpfte der ATR mit den Nerven. In der Vorrunde gab es zunächst nur ein 1:1 nach Sätzen (0:1, 1:0) gegen den TV Bous, dem gegen den SV Bentfeld, einem der schwächer eingeschätzten Teams, ein 2:0 (5:0, 1:0)-Pflichtsieg folgte. Gegen den SV Altenoythe, der wie Haftenkamp und Rodenkirchen den Verband Niedersachsen vertrat, gab es nur ein 1:1 (0:1, 1:0).

Doch die anschließende Mittagspause erwies sich als Wohltat. Völlig ausgewechselt präsentierte sich nun der AT Rodenkirchen. Der SV Spellen, bis dahin seiner Mitfavoritenrolle gerecht geworden, wurde mit 2:0 Sätzen (3:0, 3:0) deutlich besiegt. Der Gastgeber DJK Delbrück wurde mit 8:0 im ersten und 3:0 im zweiten Satz förmlich an die Wand gespielt. Platz zwei nach der Vorrunde sicherte so die Zwischenrunde. Hier gab es gegen die SG Haftenkamp einen 2:0 (3:0, 3:0)- Erfolg. Zum zweiten Mal hieß dann der TV Bous der Gegner, der mit 3:0 und 4:0 in 2:0-Sätzen nun sicher beherrscht wurde. Und mit dem gleich Ergebnis gegen den SuS Westenholz überstand der AT Rodenkirchen die Zwischenrunde problemlos, obwohl sich Joana Keppel und Yasmin Berkhout verletzten.

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Sie konnten am zweitenSpieltag nicht mehr eingesetzt werden, was zunächst Wirkung zeigte. Aber das hart erkämpfte 1:1 gegen Delbrück (0:2, 2:0) erwies sich als enorm wertvoll, da die DJK gegen Westenholz nur zu einem Remis kam, der AT Rodenkirchen aber mit 2:0 Sätzen (2:0, 1:0) die Finalteilnahme perfekt machen konnte.

Hier hieß erneut die SG Haftenkamp der Gegner. Beide Teams kennen sich gut, so dass Tagesform, Nervenstärke und Kondition den Ausschlag geben sollte. Hier zahle es sich endgültig aus, dass der ATR im Vorfeld der Landesmeisterschaft und der deutschen Meisterschaft das Training auf dreimal pro Woche erhöhte. Mit 4:0 und 3:0 in den Sätzen triumphierte der ATR und gewann zum ersten Mal den Deutschen Meistertitel. „Ein Traum ist für die Mannschaft, aber auch für mich in Erfüllung gegangen“, freute sich Trainerin Julia Ahlhorn, die sich um Unterstützung und die Zukunft für das Frauenteam wohl keine Gedanken machen muss.

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