Warfleth Zum 28. Mal gingen der TuS Warfleth und der Stedinger Turnverein jetzt auf Boßeltour. In diesem Jahr wurde in Berne gestartet, um sich nach der sportlichen Herausforderung und mehreren Zwischenstationen im Warflether Vereinsheim Kohl und Pinkel schmecken zu lassen.

Die Handballfans Karl-Heinz Langner und Heiko Ripken hatten diese rein männliche Veranstaltung einst ins Leben gerufen, um den Kontakt zu dem nach dem Vereinswechsel ausgeschiedenen Mannschaftskameraden weiterhin aufrecht zu halten.

Rund 25 Männer beider Vereine sind seitdem begeistert dabei, wenn von Jahr zu Jahr mit wechselnder Richtung die Boßelkugeln geworfen werden. Während die beiden Ideengeber nicht mehr aktiv auf dem Handballfeld stehen, hat sich der Karfreitag-Boßelgruppe schon die nächste Generation angeschlossen.

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„Wir losen immer zwei Mannschaften für jeden Verein aus. Schließlich soll der Spaß und nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund stehen. Der Termin ist jedes Mal klar. Der ist und bleibt am Karfreitag“, verrät Langner das Erfolgsrezept der Veranstaltung, die offenbar auch von höherer Stelle gut geheißen wird: in den meisten Fällen spielte das Wetter bestens mit.

Für Familie König, wo am letzten Freitag die erste von insgesamt drei Pausen eingelegt wurde, gab es dieses Mal einen Präsentkorb als Dank für die gute Bewirtung. Aber auch bei Familie Belsemeyer oder Familie Harwarth fällt das Aufstehen nach Schmalzbroten und Getränken jedes Mal schwer, weiß Ripken aus Erfahrung.

Der Kescher, um die Kugeln gegebenenfalls aus dem Graben zu fischen, kommt von der Bardenflether Dorfgemeinschaft. Vor vier Jahren versuchte einer der Teilnehmer auf andere Weise die Kugel zu retten. Er rollte in den Graben, aus dem er mit Entengrütze bedeckt und komplett durchnässt wieder auftauchte. Schnellstens eilte der „Kugel-Retter“ nach Hause und war tatsächlich beim Essen wieder sauber und trocken dabei, erinnerten sich die beiden Urväter der Veranstaltung schmunzelnd.

Als bestes Boßelteam konnte sich dieses Mal die Mannschaft „Berne 1“ behaupten. Und in gemütlicher Runde und mit einem leckeren Essen klang das Boßeln aus.

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