Wenn die Helfer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu einem Einsatz auslaufen, ist die See fast immer aufgewühlt. Die elf Männer, die in der DGzRS-Station Fedderwardersiel auf dem Seenotrettungsboot „Hermann Onken“ ehrenamtlich ihren Dienst versehen, bringen sich für andere Menschen in Gefahr.

Deswegen müssen sie auch besonders geschützt werden. Dazu trägt die neue Rettungsweste bei, die jetzt dank einer Spende der Lions-Clubs Nordenham und Brake angeschafft wurde. Der Präsident des Nordenhamer Clubs, DR. HAGEN BEHNKE, überreichte sie dem DGzRS-Vormann HARTMUT DIERKS. Die beiden Service-Clubs hatten im vergangenen Jahr wieder Adventskalender verkauft. Aus diesem Erlös wurden nun auch die Seenotretter mit 1250 Euro bedacht.

Denn die Rettungsweste ist nicht ganz billig, wie HANS-JOACHIM KATENKAMP vom DGzRS-Informationszentrum Nordwest erklärt. Mit dieser Weste könne ein Retter nach einem Sturz ins Wasser zusammen mit einem Überlebensanzug in vier Grad kaltem Wasser 24 Stunden überleben. Aber soweit soll es gar nicht erst kommen, denn die neue Rettungsweste verfügt über einen Peilsender, der die Weste eben auch so teuer mache. Im Umkreis von zehn Seemeilen könne dieses Signal von Schiffen und Hubschraubern geortet werden. So könnten Retter in Not schnell gefunden werden.

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Die DGzRS-Mannschaft in Fedderwardersiel verfügt mittlerweile über fünf dieser Rettungswesten. Wegen der hohen Kosten suchen die Seenotretter aber noch nach weiteren Sponsoren, die eine Patenschaft für diese Westen übernehmen wollen. Eben eine solche Patenschaft haben die Lions-Mitglieder übernommen. „Für uns war klar, dass wir die DGzRS unterstützen wollen“, erklärt Dr. Hagen Behnke, der vor seinem Studium selbst zur See gefahren ist. „Wir wollen etwas für die Region tun. Und nach einem Vortrag über die Seenotrettung beim Lions-Club haben wir uns entschlossen, die Anschaffung einer solchen Rettungsweste zu unterstützen.“

Aller Anfang ist schwer, heißt es im Volksmund. Das gilt auch für den Hockeyclub Butjadingen, der erst im Dezember vergangenen Jahres aus der Taufe gehoben worden war. Und nun fehlt natürlich noch Geld für die Ausrüstung. Einen Scheck von 1000 Euro hat deshalb DIETMAR HAGEMANN, Leiter der Filiale Burhave der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), an den Vorsitzenden des HC Butjadingen, NORBERT SCHULZ, überreicht.

Mit der Spende aus der „Sparen und Gewinnen“-Aktion der LzO werden Bälle, Stöcke, zwei Schutzmasken und eine Torwartausrüstung angeschafft. Norbert Schulz freute sich über die Spende, denn die Ausrüstung ist sehr kostspielig, aber zum Schutz der Kinder unbedingt erforderlich.

Derzeit spielen im HC Butjadingen sechs Kinder im Alter von fünf bis acht Jahre. Drei weitere Kinder machen gerade einen Schnupperkursus. Das ist zusammen eine kleine Hallenmannschaft. Für eine Feldmannschaft brauche der Club aber elf Spieler. „Also würden wir uns auch über weitere Spieler freuen“, warb Norbert Schulz, der die jungen Hockey-Spieler auch trainiert.

Die Hoffnungen im Club sind groß. Wenn noch weitere Kinder Interesse am Hockeyspiel hätten, will der junge Verein in den Bremer Hockeyverband eintreten. Dann wären mittelfristig auch Punktspiele möglich. Im Herbst soll es deshalb vielleicht schon mal ein kleines Turnier in Burhave geben.

Derzeit trainieren die Hockey-Kinder in der Turnhalle Burhave. Aber hier sei nicht genügend Platz für eine zweite Gruppe und auch ein zweiter Trainer fehle noch, erklärt der Vorsitzende. Aber ab Ostern werde auf dem Kunstrasenplatz in Burhave trainiert. Dort ist der Hockeyclub dann jeden Montag von 15 bis 16.30 Uhr beim Training anzutreffen.

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