BRAKE Der Sieg über TuS Westerloy war nicht unverdient. Die Gäste sahen im Unparteiischen Rolf Müller den Schuldigen.

Von mats nickelsen BRAKE - Einen wichtigen 2:1-Sieg gegen den TuS Westerloy konnte der VfL Brake II im Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga V verbuchen. Das Spiel begann zerfahren, denn in den ersten 20 Minuten passierte rein gar nichts. Dann erreichte ein Pass Timo Seghorn, der TuS-Keeper Jens Gerdes mit einem Aufsetzer aus 18 Meter überraschte und zum 1:0 für den VfL traf. Nun wachte Westerloy auf und hätte drei Minuten später fast ausgeglichen. Ein schöner Pass von Pfeiffer erreichte Pardun, der vollendete.

Doch Schiedsrichter Rolf Müller (TV Esenshamm) gab den Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht. Es sollte nicht die letzte Entscheidung in diesem Spiel bleiben, die den Gästen aus Westerloy nicht schmeckte. Kurz vor der Halbzeit scheiterte Lars Ostendorf mit einem Freistoß aus über 30 Metern am Gästekeeper.

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Der TuS Westerloy kam schwungvoll aus der Kabine und drängte auf den Ausgleich. Die Braker Abwehr stand gut, gefährlich wurde es nur bei Standardsituationen, wenn Thorsten Gerdes an den ruhenden Ball ging. Der VfL lauerte nun auf Konter, trug diese aber nicht konsequent genug vor. Eine von mehreren Gelben Karten wegen Reklamierens brachte die Gästebetreuer so in Rage, dass Müller sie hinter die Bande schickte.

In der 77. Minute fiel das in dieser Phase verdiente 1:1 für den TuS. Nach einem Freistoß von Gerdes stand Kevin Siefken völlig frei und schob ein. Der VfL gab nicht auf und griff nach der letzten Chance auf den Klassenerhalt. Giulio Bergamotto scheiterte per Kopfball, ehe Norman Stenull die Braker mit einem schönen Schlenzer erlöste (87.). In der Nachspielzeit sah Gästetorwart Jens Gerdes wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums die Rote Karte, den anschließenden Freistoß setzte Lars Ostendorf an den Pfosten. Am Ende blieb es beim wichtigen 2:1-Sieg für den VfL Brake. Für Gästetrainer Mario Lück war der Schuldige schnell gefunden: „Der Schiedsrichter hat heute das Spiel entschieden.“ VfL-Trainer Günther Wöhler erleichtert: „Das war ein wichtiger Sieg, doch nun müssen wir die restlichen Spiele auch gewinnen. Im Moment können wir nur über den Kampf siegen", so der Trainer.

VfL II: Morisse; Kaumanns, Hilgemeier (82. Bollmann), Ostendorf, Menke, Feldmeier (70. Silva), Seghorn, Bross, G. Haase, Stenull, Wolf (66. Bergamotto)

Tore: 1:0 Seghorn (20.), 1:1 K. Siefken (77.), 2:1 N. Stenull (87.).

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