ESENSHAMM Zunächst sah es nicht nach einem 4:1 (0:1)-Heimsieg des TV Esenshamm in der Fußball-Bezirksliga gegen den Ahlhorner SV aus, denn die Elf von Trainer Wolfgang Rohde lag zur Pause mit 0:1 hinten. Den Schlüssel zum Sieg fanden Torjäger Bünyamin Kapakli mit drei Treffern (56., 88., 90.) und Andreas Cichon (73.), der nach seiner Einwechslung für Slawomir Sojka (55.) das Offensivspiel belebte. Der Gast hatte durch ein Eigentor von Marcel Göddert geführt (43.).

„Auf Abseits zu spielen, ist in dieser Liga mit sehr jungen Schiedsrichtern immer ein Risiko“, meinte Gäste-Trainer Klaus Ebel, der bereits seit 44 Jahren in dieser Position bei verschiedenen Vereinen tätig ist. Für ihn war das 1:1 durch Kapakli aus einer Abseitsstellung heraus erzielt. Die Niederlage schob er aber nicht auf den Schiedsrichter. Er drittelte die Begegnung folgendermaßen: „Die ersten dreißig Minuten waren wir am Drücker. Dann war es ausgeglichen. Nach einer Stunde dominierte der TVE.“ Seine technisch beschlagene Elf spulte die gesamte Spielzeit nur ein Tempo herunter, ein echtes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage fehlte.

Äußerst unglücklich geriet Esenshamm in Rückstand. Eine harmlose Rückgabe von Marcel Göddert wollte der Esenshammer Torhüter Christian Borzyszkowski wegschlagen. Er leistete sich jedoch unbedrängt einen Fehltritt und das Leder kullerte zur Überraschung aller zum 0:1 ins Tor (43.)

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Sein Abwehrchef Mario Gagelmann konnte es nicht fassen: „Vergangene Woche im Pokal gegen VfL Oldenburg war es Lars Zimmermann, der in letzter Sekunde patzte. Heute war es Borzyszkowski. Unsere Torhüter agieren momentan hypernervös und sorgen damit für Unsicherheit bei uns Feldspielern.“ Während Borzyszkowski seinen Fehler einsah, sucht Zimmermann die Schuld für seine Fehlgriffe nicht bei sich. Fehler gehören zum Fußball, ohne diese Einsicht kann sich kein Akteur weiter entwickeln.

Wolfgang Rohde begann die Begegnung mit einer 4-2-3-1-Taktik. Einzige Spitze war Thorsten Rohde. Nach der Pause ließ er offensiver agieren, beorderte Torjäger Kapakli zusätzlich in den Sturm.

Lob von Rohde bekam Andreas Cichon: „Nach seiner Einwechslung hat er stark aufgespielt“, stellte der TVE-Trainer fest, der auch den Teamgeist seiner Mannschaft hervorhob: „Nach dem unglücklichen 0:1 hat meine Mannschaft auch für unseren Torhüter gespielt.“ Normen Preuß traf für die Hausherren, die viele Chancen ausließen, aus der Distanz den Pfosten (28.). Ahlhorn beging den Fehler, gegen den Wind in der zweiten Halbzeit mit hohen Bällen zu agieren.TVE-Neuzugang Michael Specka, der souverän auf der linken Seite in der Abwehrkette spielte, gab zu: „In den letzten zehn Minuten war ich richtig platt.“

TVE: Borzyszkowski; Cotarcea, Specka, Hartmann, Th. Rohde (80. Schmidt), Tannert, Preuß (73. Sulayman), Göddert, Kapakli, Sojka (55. Cichon), Gagelmann.

Tore: 0:1 Göddert (43., Eigentor), 1:1 Kapakli (56.), 2:1 Cichon (73.), 3:1, 4:1 Kapakli (88., 90.).

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