Großeinsatz in Cloppenburg
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Großeinsatz in Cloppenburg

Wesermarsch Die vermeintlichen und amtlichen Spitzenmannschaften der 1. Fußball-Kreisklasse in der Wesermarsch machen am Wochenende die Punkte unter sich aus. Der SV Brake II erwartet die SG Großenmeer/Bardenfleth, die SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne empfängt den TuS Jaderberg, und der SV Phiesewarden hat den 1. FC Nordenham II zu Gast.

SV Brake II - SG Großenmeer/Bardenfleth (Freitag, 19.30 Uhr. Sr.: Max Mahn). Beide Mannschaften sind vor der Saison zum Kreis der Titelanwärter gezählt worden – zu Recht. Doch derzeit läuft es nicht. Während die Braker konstant inkonstant sind, fehlt den Großenmeerer nach einem tollen Start die Leichtigkeit. Aber das sei zu dieser Zeit des Jahres nicht ungewöhnlich, meint Trainer Stefan Oberländer. „Es ist jedes Jahr dasselbe: Im verflixten Oktober holen wir einfach keine Punkte.“ Dafür gebe es diesmal zwei Gründe: „Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch und spielen in der Offensive einfach ideenlos“, sagt Oberländer. „Deshalb werden wir den Blick wohl erst einmal nach unten richten.“

Spielvereinigung Berne II - SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor (Sonntag, 12.30 Uhr. Sr.: Anton Giesler). Die Berner haben vier Pflichtspielniederlagen in Folge hinnehmen müssen. Dabei kassierten sie satte 19 Gegentore. Mit sieben Punkten sind sie Elfter. Die Schweier können den Blick nach oben richten. Schließlich haben sie in der vergangenen Woche einen Titelfavoriten, den SV Brake II, zu Hause besiegt. Und deshalb redet Co-Trainer Christoph Kallweit auch nicht um den heißen Brei herum. „In Berne ist ein Sieg Pflicht“, sagt er.

TuS Elsfleth - TuS Elsfleth II (Sonntag, 15 Uhr. Sr.: Rodion Wouters). Die Elsflether Teams haben bemerkenswerte Spiele hinter sich: Zunächst zog die Erste mit einem tollen Sieg gegen den Kreisligisten ESV Nordenham ins Finale des Kreisligapokals ein, nur um dann das Punktspiel gegen Nordenhams Reserve mit 0:7 zu verlieren. Die Zweite hingegen gewann ihr Heimspiel gegen Rodenkirchen und schaffte dann mit einem Sieg gegen den Ligarivalen Berne II den Einzug ins Halbfinale des Kreisklassenpokals.

Im Punktspielbetrieb ist die Erste in der 14 Teams umfassenden 1. Kreisklasse mit 13 Punkten Zehnter, die Zweite mit sieben Zählern Zwölfter. Ob sie damit im unteren Mittelfeld der Tabelle oder im Keller herumdümpeln, ist Ansichtssache. Und ob diese Situation förderlich für die Gesamtentwicklung des Vereins ist, darf zumindest bezweifelt werden.

SV Phiesewarden - 1. FC Nordenham II (Sonntag, 15 Uhr, Schweewarder Straße. Sr.: Jürgen Schulte). Die Pokalniederlage in Brake hat gezeigt, dass die Nordenhamer keinesfalls unschlagbar sind. Aber in der Liga tragen sie noch eine weiße Weste. Indes: FCN-Coach Nico Verhoef weiß um die Schwere der Aufgabe. Schließlich gebe es in dieser Saison in der 1. Kreisklasse keine leichten Gegner. Außerdem spricht die Tabelle Bände: Aufsteiger Phiesewarden ist Dritter. „Phiesewarden ist ein läuferisch sehr starker Gegner und wahnsinnig kampfstark. Da müssen wir uns etwas einfallen lassen“, sagt der Coach des Tabellenzweiten.

AT Rodenkirchen - SV Brake III (Sonntag, 15 Uhr. Sr.: Tammo Marks). Kellerduell in Brake. Beide Teams sind noch sieglos: Brake ist punktloses Schlusslicht, der ATR ist Vorletzter mit zwei Zählern. Auffällig bei beiden Mannschaften ist die Abschlussschwäche. Brake hat elf, der ATR sogar nur acht Tore erzielt. Doch die Rodenkircher sollten auf der Hut sein: Die Braker Dritte hat am Mittwoch im Pokal die Nordenhamer Zweite geschlagen – und das hat in einem Punktspiel in dieser Saison noch keine Mannschaft geschafft.

SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne - TuS Jaderberg (Sonntag, 15 Uhr. Sr.: Hartmut Baake). Ovelgönne hat aus den bisher letzten fünf Spielen 13 Punkte geholt, während beim TuS zumindest einen leichter Aufwärtstrend zu erkennen ist.

Jaderbergs Trainer Lutz Bruns freut sich auf das Spiel gegen den Tabellenführer. „Wir wollen zwar punkten, reisen aber ohne Druck an“, sagt er. Er erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, zumal er glaubt, dass die Gastgeber – wie auch seine Spieler – lieber selbst die Initiative ergreifen. „Vielleicht liegen uns solche Spiele ja mehr als Spiele gegen tief stehende Mannschaften“, mutmaßt er.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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