Nordenham Das Bezirksliga-Derby zwischen den Fußballern des 1. FC Nordenham und des TSV Abbehausen am vergangenen Freitag hat für die Gäste aus Abbehausen ein Nachspiel. Über den 3:1-Sieg können sich die Grün-Gelben zwar weiterhin freuen, doch wegen Verfehlungen der eigenen Anhängerschaft ist der Verein zu einer Geldstrafe von 100 Euro verurteilt worden.

Vor, während und nach der Partie hatten Abbehauser Fans Bengalos abgebrannt. Seit zwei Jahren sei das laut Spielausschreibung im Bezirk Weser-Ems verboten, sagte Staffelleiter Klaus Sabisch. Bei Vergehen dieser Art seien Geldstrafen von mindestens 50 Euro bis höchstens 500 Euro fällig. Weil der TSV diesbezüglich noch nicht auffällig geworden war, fiel die Strafe mit 100 Euro eher gering aus. „Es handelte sich um eine leichtere Art des Vergehens“, sagte Sabisch. Im Wiederholungsfall drohe ein Verfahren vor dem Sportgericht.

Die Strafe hätte höher ausfallen können, wenn Schiedsrichter Per-Ole Wendlandt in seinem Spielbericht ebenfalls erwähnt hätte, dass die Abbehauser Anhänger während der Partie mit einem Laserpointer auf die Nordenhamer Spieler gezielt hatten. Besonders auf Neel Eilers hatten sie es abgesehen. „Dann wäre es nicht bei 100 Euro geblieben“, sagte Sabisch.

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Obwohl der 1. FC Nordenham als Heimverein für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich war, geht er straffrei aus. „Der FCN hatte genügend Platzordner vor Ort. Ihm ist kein Vergehen vorzuwerfen“, sagte Sabisch. Das bestätigte FCN-Fußball-Obmann Horst Wulf. „Wir haben die Anzahl der Ordner extra wegen des Derbys erhöht. Wir sind während der Vorkommnisse zu den Abbehauser Fans hingegangen und haben ihnen gesagt, dass sich das nicht gehört – allerdings vergeblich“, sagte Wulf, wollte aber nicht gegen den TSV Abbehausen wettern. „Für uns ist die Sache erledigt“, sagte er.

Die Verantwortlichen des TSV Abbehausen geloben Besserung. „Wir haben die Sache intern diskutiert und wollen dafür sorgen, dass so etwas nicht wieder vorkommt“, sagte Abbehausens Sportlicher Leiter Harald Renken. Mit den Fans sei bereits gesprochen worden, sagte er und betonte, dass „für niemanden“ eine Gefahr bestanden habe. Das habe auch Schiedsrichter Wendlandt in seinem Bericht vermerkt, bestätigte Sabisch. Der Unparteiische habe sich zu keinem Zeitpunkt dazu veranlasst gesehen, die Partie abzubrechen.

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