Wesermarsch Stadland-Derby: Am Sonntag gastieren die Fußballer des AT Rodenkirchen bei der SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor (14 Uhr). Die SG braucht drei Punkte, sonst ist der Traum, irgendwann noch von den Abstiegsplätzen der Kreisliga IV wegzukommen, wohl schon früh geplatzt. Rodenkirchen will sich mit einem Sieg weiter von den Abstiegsplätzen absetzen.

Kreisliga IV: SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor - AT Rodenkirchen (14 Uhr). ATR-Coach Wolfgang Rohde erwartet ein Kampfspiel. Warum? Ganz einfach: „Beide Teams brauchen einen Sieg, zudem ist es noch ein Derby“, sagt Rohde. Es stehe viel auf dem Spiel.

Die SG ist derweil voller Tatendrang. Die Trainingsbeteiligung sei auf ihrem Saisonhöhepunkt, sagt SG-Trainer Heinz Ullrich. „Die Jungs wollen kämpfen. Das sieht man“, sagt er. Außerdem sei der SG-Kader am Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison vollständig. „Alle sind da. Niemand hat Schichtdienst, niemand ist verletzt“, sagt Ullrich.

Dagegen hat der ATR riesige personelle Probleme. „Wir haben ohnehin schon einen sehr kleinen Kader. Dazu kommen auch noch einige Verletzte“, sagt Rohde. Steven Utsch, Jannik Schwarze und Keeper Chris Mertins fehlen. Unterstützung findet Rohde in der A-Jugend. Marvin Müller, Dennis Utsch und Felix Meyer werden aushelfen. „Felix ist ein sehr guter, junger Torwart“, sagt Rohde.

Doch unabhängig davon, wer spielen kann: Das entscheidende Element am Sonntag wird der Kampfgeist sein – darin sind sich die Trainer einig. Rohde glaubt, dass seine Mannschaft es schwerer haben wird als gegen ein Spitzenteam wie Gödens. „Da konnten wir defensiv stehen und kontern“, sagt Rohde. Doch Ullrich glaubt, dass die Rodenkircher mit einer ähnlichen Taktik auch gegen sein Team spielen werden. „Der ATR wird tief stehen, wir müssen angreifen“, sagt er.

Eines stehe abseits aller taktischen Sperenzchen fest, meint Ullrich. „Es wird ein Kampf auf Augenhöhe“, sagt er. Rohde bläst in das selbe Horn. „Wer die besseren Nerven hat, gewinnt.“

SV Ofenerdiek - SV Brake II (Sonnabend, 15 Uhr). Tino Mathes, der die Braker zusammen mit Timo Meischen trainiert, war nach dem 0:5 gegen Ohmstede vergangenen Sonntag stocksauer. Die Einstellung seiner Mannschaft zum Spiel und die Trainingsleistungen in der Woche zuvor hatten den Coach wütend gemacht.

Doch am Sonntag hat sie die Chance zur Wiedergutmachung. Schließlich ist der SVO schlagbar. Sollten die Braker (17 Punkte/18 Spiele) gewinnen, hätten sie zum Oldenburger Stadtteilclub (21 Punkte/17 Spiele) aufgeschlossen. Gleichwohl haben die Gastgeber in der vergangenen Woche für eine Überraschung gesorgt: Sie besiegten den jetzigen Tabellendritten SG SW Oldenburg mit 4:2.

Kreisliga VI: TSV Ganderkesee - Spielvereinigung Berne (Sonntag, 15 Uhr). Klassischer Fall von David gegen Goliath: Schlusslicht Berne wird beim Tabellenführer vorstellig. Deshalb hält sich Bernes Coach Michael Müller mit forschen Tönen zurück. „Wir müssen uns gut verkaufen“, sagt er. Ganderkesee sei ein fast übermächtiger Gegner. „Die spielen in einer anderen Liga“, sagt Müller, fordert von seiner Mannschaft aber Mut ein. „Wir müssen voll in die Zweikämpfe gehen.“

Er erwartet einen Gegner, der früh angreift und offensiv spielt. „Der TSV will sein Torverhältnis aufbessern“, sagt Müller. Deshalb müsse seine Mannschaft gut stehen und aufmerksam verteidigen.

Immerhin: Alle Berner Spieler sind am Sonntag fit. Aber ob das reichen wird, um zu punkten, bleibt abzuwarten. Müller ist jedenfalls realistisch. „Wir brauchen auch viel Glück.“

Kreisliga Bremen: SV Lemwerder - TV Bremen-Walle 1875 (Sonntag, 14 Uhr). Die Voraussetzungen sind klar: Walle steht auf Platz eins, Lemwerder belegt den zweiten Rang. Zwar haben beide 44 Punkte, doch Lemwerder ist zwei Spiele im Verzug. „Sollten wir gewinnen, wäre das wohl eine Vorentscheidung. Eine Niederlage würde uns dagegen nicht sonderlich hart treffen“, sagt SVL-Trainer Norman Stamer.

Er erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. „Ich bin mir sicher, dass wir gewinnen, wenn wir zu Null spielen.“ Doch Vorsicht: Walle hat schon 77 Tore geschossen. „Walle ist offensiv sehr stark. Deshalb müssen wir kompakt stehen und uns dann nach vorne arbeiten“, sagt Stamer. Glück für Lemwerder: Tim Weinmann, Tim Kruse-Heidler, Tim Schulz und Kapitän Bastian Wendorff kehren allesamt zurück in den Kader.

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