Atens Wenn der alte Haudegen Klaus Störtebeker das gewusst hätte, hätte er am Samstag garantiert in „seinem“ Freizeitbad in Atens vorbeigeschaut: Kindergeschrei und ausgelassenes Geplansche, ganz viel Spiel und noch mehr Spaß waren sowohl auf dem Freigelände als auch in der Schwimmhalle Trumpf.

Betriebsleiter Ingo Wendland und sein Störtebeker-Team hatten kurz nach Ferienstart wieder zu den beliebten Nordenhamer Rutschmeisterschaften eingeladen. Es waren die zwölften Titelkämpfe in Folge – und sie haben damit fast schon Kultcharakter.

Leider spielte Petrus diesmal nicht so recht mit. Und so blieb mit „nur“ 306 Besuchern der Andrang etwas hinter den Erwartungen zurück. Die Sonne hatte nur mittags einmal kurz durchgeblickt, draußen blieb es deshalb doch recht frisch. Trotzdem, so sagt Ingo Wendland war die Stimmung „super“.

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Die Kinder ließen sich nicht schrecken und standen geduldig Schlange vor dem Formel-1-Simulator, um sich in dem originalgetreuen Nachbau wie Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton einmal mit Original-Sound so richtig als Rennfahrer zu fühlen. Oder sie ließen sich, festgeschnürt im sogenannten „Aerotrim“, eine Art dreiachsigem Rhönrad, kreuz und quer durch die Luft drehen. In diesem Gerät erlebt man Bewegungen, wie sie sonst nur in der Luft oder unter Wasser möglich sind. Ingo Wendland hätte selbst auch gerne mitgemacht. Das durfte er aber nicht, weil er zu groß ist.

Im Bad selbst standen natürlich die 67 Meter lange Rutsche und der Rutschwettbewerb im Vordergrund. Die Kinder starteten in drei verschiedenen Altersklassen. Darüber hinaus machten aber auch einige Erwachsene mit. Beim Wettbewerb ging es nicht nur um die Ehre, sondern auch um Pokale, Freikarten und Gutscheine. Als ältester Teilnehmer startete in der Altersklasse über 85 Jahre Hasso Schumann.

Nebenher lief der Schwimmbetrieb mit dem Turmspringen vom Dreimeterbrett ganz normal weiter. Mitten zwischen dem Gewusel im Nichtschwimmerbereich richtete das Störtebeker-Team unter diesen „erschwerten Bedingungen“ eine Schwimmbad-Olympiade aus. Mit dem Kajakfahren auf Gummibooten, dem Reiten auf der Schwimmnudel und dem Jonglieren eines mit Wasser gefüllten Bechers auf einem Brett hin und her quer durchs Becken waren drei Disziplinen zu meistern.  Beim Wettrutschen in der Altersklasse bis 10 Jahre siegte Jonte Hesemeyer mit 14:15 Sekunden vor Stella Heinemann und Alina Behrens. In der Altersklasse bis 12 Jahre gewann Michelle Heinemann (13:54) vor Emily Lemke und Mex Onken. In der Altersklasse bis 14 Jahre landeten Sina Wilke (12:75) und Vanessa Reichardt auf den ersten Plätzen.

Im Finale der zehn besten Rutscher hatte Sina Wilke (12:98) die Nase vorn. Sie gewann vor Michelle Heinemann (13:38) und Ronny Koch (13:43).

Bei der Schwimmbad-Olympiade in der Altersklasse bis 10 Jahre siegte Stella Heinemann mit 98 Punkten klar vor Levy Morawietz (89) und Finn Diekmann (87). In der Altersklasse bis 12 Jahre folgten auf Michelle Heinemann (110) Georgina Ebken (103) und Josephine Bülow (93). In der Altersklasse über 12 Jahre waren Bianca und Ronny Koch die Gewinnern.

Den Pokal für den Gesamtsieg erkämpfte sich Michelle Heinemann.

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