LEMWERDER Von vielen Menschen unbemerkt finden seit Jahrzehnten regelmäßig in Lemwerder Wettkämpfe oder Turniere statt. Und die Ergebnisse der Lemwerderaner können sich wirklich sehen lassen. Nach jubelnden Schlachtenbummlern, blauen Flecken oder verschwitzten Trikots sucht man allerdings vergebens bei der Sportart, die jeden Dienstag ab 19 Uhr in der Begu betrieben wird.

Die Rede ist von Schach. 1967 wurde die Schachgemeinschaft „Matt“ von Harald Büsing, Jens Holscher, Fred Könnecke und Harald Schöne gegründet. Elf Jahre später verzichtete man jedoch auf das „Matt“ im Namen. Und genau vor 30 Jahren gab es das erste Gemeindeschachturnier für Jedermann. Dem besten Nichtvereinsmitglied winken dabei ein Jahr beitragsfreie Mitgliedschaft in der Schachgemeinschaft.

In diesem Jahr traten ausschließlich Vereinsmitglieder zum Gemeindeturnier an, erklärt nun Udo Altmannshofer, der nun nach fünf Siegen in Folge einmal nicht den silbernen Pokal mit nach Hause nehmen kann. „Aber die Ergebnisse sind jedes Mal sehr knapp“, fügt der diesjährige Sieger, Wilfried Schmid, schnell hinzu. Gespielt wird nach dem „Schweizer System“. In sieben Runden treten die jeweils Stärkeren gegeneinander an und an der Spitze war es dieses Mal sehr eng. Den zweiten Platz der 13 Teilnehmer belegte Ingo Casjens, der genau wie Udo Altmannshofer nur einen halben Punkt hinter dem Gewinner, der sechs Punkte erzielte, liegt.

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Die SGM Lemwerder gehört dem Landesschachbund Bremen an und behauptet sich gegen Mannschaften aus Bremen und dem Umland momentan mit einem guten dritten Platz. Das wollen die Mitglieder jedoch noch verbessern, haben sie sich fest vorgenommen. Heike Rostkowski ist die einzige Frau im Verein. Seit fast vier Jahren ist die begeisterte Schachspielerin dabei. Jeden Mittwoch leitet sie außerdem ab 18 Uhr die Kinder- und Jugendgruppe der Schachgemeinschaft. Sechs bis acht Kinder ab acht Jahren trainieren dort. Etwas traurig ist sie allerdings, dass sie in diesem Jahr keine Mannschaft beim Nachwuchs zusammenbekommen hat. Über interessierten Zuwachs, egal ob groß oder klein, würde sich der Verein sehr freuen.

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