Brake Der Abstieg ist quasi besiegelt. Und doch wollen die Landesliga-Fußballer des SV Brake ihre letzten zwei Saisonspiele ordentlich über die Bühne bringen. An diesem Mittwoch tritt die Mannschaft von Trainer Gerold Steindor um 19.15 Uhr beim feststehenden Vizemeister TSV Oldenburg an, ehe am Sonnabend um 17 Uhr der letzte Auftritt vor eigenem Publikum gegen den SV Hansa Friesoythe angepfiffen wird.

Steindor realistisch

Rein theoretisch könnten die Kreisstädter noch den ersten Nichtabstiegsrang erreichen, aber bei sechs Punkten Rückstand sowie dem weitaus schlechteren Torverhältnis gegenüber der Konkurrenz gibt sich Steindor keinen Illusionen hin. „Der Zug ist abgefahren. Wenn ich jetzt etwas anderes sagen würde, würden ja alle denken, dass ich senil werde“, sagt der Coach.

Gleichwohl verlangt Steindor weiter vollen Einsatz von seinen Spielern. „Dass wir abgestiegen sind, heißt ja nicht, dass wir nach Oldenburg fahren und die Punkte einfach herschenken“, sagt Steindor und fügt hinzu: „Die Zuschauer zahlen ja auch Eintritt. Da wollen wir uns noch mal vernünftig präsentieren.“

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Für den Türkischen SV gilt eine ähnliche Ausgangssituation wie für die Braker – nur in anderen Tabellen-Sphären. Die Huntestädter könnten rein theoretisch sogar noch Meister werden. Aber sechs Punkte Rückstand und das schlechtere Torverhältnis gegenüber Spitzenreiter TuS Bersenbrück lassen auch dort die letzten Hoffnungen gen Null schwinden.

Trotz des wohl feststehenden Abstiegs betont Steindor, dass sich das Team in den letzten Monaten nicht hängengelassen habe. Aber wegen der zahlreichen Abgänge müsse ein Neuaufbau stattfinden. Da ist der SVB auf einem guten Wege.

Zwei Neue

Nach den bereits seit einiger Zeit feststehenden Zugängen Arkadius Wojcik (GVO Oldenburg) und Mirko Jankowski (TuS Schwachhausen) sowie den A-Jugendlichen Bekir Yapici und Rico Mathes hat der künftige Bezirksligist zwei weitere Neueroberungen gemacht: Vom Kreisligisten 1. FC Nordenham wechselt der Angreifer Nico Westphal zum SVB. Zudem kommt Defensivspieler Marcel Kobelt von Tuspo Surheide.

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