Lemwerder Das Geräusch der Steine, die den Handballern der HSG Stedingen vom Herzen gefallen sind, war ohrenbetäubend. Die Landesliga-Handballer aus Lemwerder haben am Sonnabend endlich ihren ersten Sieg feiern können. Sie gewannen das Kellerduell gegen die SG Bremen-Ost vor eigener Kulisse mit 24:20 (8:9).

Allerdings musste Trainer Paul Lapsien gleich zwei Hiobsbotschaften verkraften: Ole Aumann und Nico Nolte reihten sich in die ohnehin schon lange Liste der verletzten Stedinger Spieler ein. Aumann verletzte sich an der Schulter, Nolte knickte mit dem Fuß um. „Wenn die beiden länger ausfallen sollten, müssen wir uns was überlegen“, sagte Lapsien.

Zerfahrenes Spiel

Das Spiel war sehr zerfahren. Beide Mannschaften standen unter Druck und spielten deshalb von Beginn an sehr hibbelig. Die besten Akteure auf dem Feld waren laut Stedingens Trainer Paul Lapsien noch die Torhüter. Der Gäste-Torwart machte seiner Mannschaft gerade in der ersten Halbzeit das Leben extrem schwer.

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Nach der Pause zeigte dann auch Stedingens Keeper Sascha Kranz seine Klasse – und legte sogar eine Schippe drauf. Im Angriff überzeugte Marius Kock. Er verwandelte alle Strafwürfe und traf fünfmal aus dem Rückraum. Patrick Tytus half aus und erwies sich als große Unterstützung im Angriff.

Spielerische Magerkost

„Kämpferisch hat meine Mannschaft alles gegeben, spielerisch war es eher Magerkost“, sagte Lapsien. Gleichwohl hatte er das angesichts der Tabellensituation – beide Teams waren punktlos ins Spiel gegangen – auch erwartet. Doch am Ende war er froh über die wichtigen ersten Punkte. „Es ist besser, schlecht zu spielen und zu gewinnen, als gut zu spielen und zu verlieren.“

HSG: Kranz - Kock (10/5), Kurch (2), Rogoll (3), Hagestedt (3), Döhle (2), Tytus (2), Nolte (2), Scharp, Aumann

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