Lemwerder Im Ratssaal der Gemeinde Lemwerder präsentierte Dr. Arne Göring jetzt die Ergebnisse der Sportentwicklungsplanung der vergangenen Monate. Die in einer Expertise zusammengefassten Ergebnisse überreichte er Bürgermeisterin Regina Neuke.

Im Gegensatz zu den anderen Kommunen der Wesermarsch hebe sich die Gemeinde Lemwerder im Ergebnis der Sportentwicklungsplanung deutlich als Sonderfall hervor, resümierte Dr. Arne Göring, von der Sporthochschule Göttingen, der das Projekt fachlich begleitete. Zu diesem Ergebnis kam Göring aufgrund folgender Punkte: Die Beteiligung und Rückmeldung der Vereine an der Sportentwicklung war sehr gering. Das Ergebnis der Vereinsbefragung zur Sportentwicklung dagegen war gut.

Wie berichtet, erstellt der Kreissportbund in Kooperation mit den Gemeinden Lemwerder und Berne sowie der Stadt Elsfleth eine Sportentwicklungsplanung für die südliche Wesermarsch. In der nördlichen und mittleren Wesermarsch liegen dazu bereits die Ergebnisse vor.

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Beirat vorbildlich

Die Sportstättensituation in der Gemeinde Lemwerder wurde mit der Note 1,5 bewertet, welches deutschlandweit als absoluter Spitzenwert zu beurteilen ist. An den Workshops nahmen mehr politische als Vereinsvertreter teil. Außerdem wurden Ideen zur Sportstättenentwicklung (Bahndamm) aus dem Sportforum während des laufenden Prozesses seitens der Gemeinde schon auf den Weg gebracht. Der bestehende Sportbeirat mit einer etablierten Kommunikationsstruktur sei ebenso vorbildlich.

Vier Empfehlungen gab Göring den Teilnehmern dennoch mit auf den Weg. In Anbetracht der unmittelbaren Nähe zu Bremen-Nord und Delmenhorst sollte über gemeindeübergreifende Kooperationen nachgedacht werden, welches einem Pilotprojekt gleichkäme, da es sich außerdem um verschiedene Kreissportbünde handeln würde.

Durch die Folgen des demografischen Wandels und der höchsten statistischen Zunahme an Senioren im Vergleich zur restlichen Wesermarsch sollten neue Zielgruppen angesprochen und barrierefreie Sportstätten in den Blick genommen werden.

Trotz der guten Sportstättensituation sollten diese dennoch zukünftig kreativ entwickelt werden, da die Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung eine hohe Nachfrage im Fitness- und Gesundheitssportbereich mit sich bringen werde. Als letzten Punkt stellte Göring zur Förderung des Engagements und Ehrenamts die „Zeitspende“ vor. Anstelle von Geldspenden könnten Unternehmen ihre Arbeitnehmer für die Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten von der Arbeit freistellen.

Ein Standortfaktor

Wilfried Fugel, Vorsitzender des Kreissportbundes Wesermarsch, ergänzte den Vortrag Görings mit dem wichtigen Hinweis, dass Sport als Werbung dienen könnte, sich in Lemwerder niederzulassen und als Standortfaktor daher nicht zu unterschätzen sei.

Bürgermeisterin Regina Neuke war mit dem Ergebnis der Sportentwicklungsplanung äußerst zufrieden. „Das Ergebnis ist eine schöne Bestätigung dafür, was gut läuft. Dennoch bin ich froh, dass es noch Potenzial und Dinge gibt, die noch verbessert werden können und an denen wir gemeinsam weiterarbeiten werden.“ Und natürlich sei es weiterhin das Ziel, gut zu sein, sagte Neuke.

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