NORDENHAM Aus dem Stand springen, Turnen am Reck und an den Ringen, synchrone Übungen – wer bei dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ Erfolg haben will, muss sich anstrengen. Und braucht das richtige Training. In Nordenham finden junge Sportler das bei Wolfgang Stelling.

Mit seiner Unterstützung hat es die Turnmannschaft des Nordenhamer Gymnasiums ins Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ geschafft. Das Team siegte beim Landesentscheid in Winsen an der Luhe. Es wird Niedersachsen in der Wettkampfklasse IV vom 8. bis 12. Mai vertreten.

Beweglichkeit nötig

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Bis ein Team soweit kommt, ist viel Disziplin und Wille nötig, weiß Wolfgang Stelling. Seit Jahren trainiert der Sportlehrer im Ruhestand Kinder und Jugendliche für den Wettbewerb, macht sie fit, fördert sie. Seine jungen Turner sind alles Schüler und trainieren alle im Sportverein Nordenham. Früher hat Wolfgang Stelling die Jungen und Mädchen der Orientierungsstufe trainiert, danach hat er sich der Realschule zugewandt. 2010 hat er erstmalig Gymnasiasten im Turnverein betreut.

Ob jemand Talent hat, sieht Wolfgang Stelling bereits im Kindesalter. Schon beim Kinderturnen sucht er Talente raus und fördert sie. „Man muss ein Auge dafür haben“, sagt er. Ein Auge dafür, wer bereits gutes Reaktionsvermögen und die nötige Beweglichkeit besitzt.

Trainiert wird drei bis vier Mal die Woche. Das Training ist intensiver als der normale Sportunterricht – schließlich geht es um einen Wettkampf. Geturnt wird auf dem Boden, am Reck, an den Ringen, am Barren und am so genannten Pauschenpferd. „Sie müssen an jedem Gerät gleich gut sein“, sagt Wolfgang Stelling über seine Turner. Unterschiede im Geschlecht werden nicht gemacht: „Auch die Jungs müssen Spagat können“, sagt der 65-Jährige.

Spannend bis zum Ende

Im Wettkampf werden drei Gerätebahnen geturnt, jeweils mit drei bis vier Übungen. Dazu kommen zusätzliche Aufgaben: Drei Standweitsprünge, Staffellauf, Stangenklettern. Alles muss sitzen beim Wettkampf: „Ausnahmen können wir uns nicht erlauben“, sagt Wolfgang Stelling. Und: „Die Entscheidung fällt meist beim Stangenklettern oder beim Staffellauf“, weiß Wolfgang Stelling: „Es bleibt bis zum Ende spannend.“

Die Gruppe, die Wolfgang Stelling betreut, hat er schon in der Grundschule trainiert. Beim Bundesentscheid im Mai müssen sie zeigen, was sie gelernt haben.

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