BERNE Über 400 Besucher sahen am Sonnabend in der Berner Turnhalle eine exzellente Turngala. Die Aktiven des Stedinger Turnvereins (StTV) präsentierten dem begeisterten Publikum Sport und Unterhaltung vom Feinsten – und das gleich zweimal hintereinander.

„We are family“ war die Losung des Tages. Man sei zwar keine Familie im herkömmlichen Sinn, erklärte Markus Schnare, erster Vorsitzender des StTV. „Aber wir verstehen uns als eine Familie des Sports“, so Schnare. Und diese Familie hatte einiges zu bieten: Kulthits, Kämpfe, Gymnastikballtrommler und Einradraser schufen bewegte Bilder, die die Zuschauer beeindruckten. Die Akteure kamen dabei aus jeder Altersstufe. Die Turnerjugend hatte ebenso ihren großen Auftritt wie Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. „Bei uns wird in allen Generationen Sport getrieben“, unterstrich Schnare.

Nimmt man den Applaus als Maßstab, waren Mareike Jonker und Roman Prieb klar die Publikumslieblinge der Abendvorstellung. Sie boten eine ästhetisch-träumerische Mischung aus lateinamerikanischen Tänzen und Akrobatik-Elementen. „Vom Suchen und Finden“ löste wahre Begeisterungsstürme unter den Zuschauern aus.

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Doch auch ihre Kolleginnen und Kollegen ernteten verdientermaßen viele Ovationen: Mit guten Einfällen und hoher handwerklicher Qualität glänzte die Showturngruppe. Salti und Riesen gab es zu bestaunen, „echte Brüder“ und unkonventionelle Pool-Sprünge.

Gekonnt selbst auf die Schippe nahm sich die U40Ü-Gruppe mit „Nobody is perfect“ – zusammenstürzende Pyramiden inklusive. Eine zwar ungewöhnliche, aber nichtsdestotrotz fesselnde Kombination boten die Mitglieder der Sparten Karate und Aerobic. Die gemeinsame Show setzte auf Körperbeherrschung und präzise Bewegungsabläufe.

Für gut abgestimmte Gruppenchoreografien standen die Aerobic-Frauen auch ansonsten, ebenso wie die Jungmühle und die Tanzgruppe „Just for Fun“. Letztere überraschte ihre scheidende bisherige Trainerin Christiane Kunert mit einer liebevollen Verabschiedung.

Den passenden Abschluss bot dann erneut die Showturngruppe. Actionreich bebilderte sie eine James Bond-Episode, wie sie aktuellen Kinofilmen hätte entnommen seien können. Die dabei entstehenden Pyramiden erreichten fast die Hallendecke. Während der Umbauten sorgten kleine Einakter für kurzweilige Unterhaltung.

Mit dem Ausspruch „Das könnt ihr nicht mehr toppen!“ sprach Axel Danne schließlich aus, was viele dachten. „Aber so was wird uns schließlich jedes Jahr gesagt“, lachte Markus Schnare. Dementsprechend verstehen die Organisatoren und Aktiven besagtes Zitat nicht nur als Lob, sondern vor allem als Ansporn. Die nächste, 2010 anstehende Turnshow, soll es toppen“, ist man sich beim StTV einig.

Weitere Bilder www.NWZonline/fotogalerie-wesermarsch.de

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