Spelle Bittere Niederlage: Die Landesliga-Fußballer des SV Brake haben am Sonntag ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Sie verloren beim SC Spelle/Venhaus 0:5 (0:1). „Spelle ist eine die spielstärksten Mannschaften, die ich je in der Landesliga gesehen habe“, sagte Brakes Trainer Stefan Franz. „Die waren drei Klassen stärker als der VfL Oldenburg.“

Zum besseren Verständnis: Oldenburg ist Tabellenführer, Spelle ist nach diesem Spieltag Dritter. Die Braker sind mit 28 Punkten Neunter, haben aber auch als einzige Elf der Liga schon 22 Spiele absolviert.

Franz hatte seine Mannschaft auf mehreren Positionen verändert. Julian Lachnitt, Pascal Helmcke und Arthur Hoffmann kehrten in die Anfangsformation zurück. Das zahlte sich aus. In der ersten Halbzeit sah es ganz und gar nicht nach einer hohen Niederlage für Brake aus. Die Gäste aus der Wesermarsch zeigten eine erstklassige Vorstellung. Sie störten den Spielaufbau der Gastgeber und waren stets einen Tick eher am Ball als ihre Gegenspieler. „Die Speller haben sich schon gegenseitig angeschnauzt“, sagte Franz.

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In der 39. Minute hatten die Braker sogar die große Chance zur Führung. Aber Daniel Hämsen versagten frei stehend die Nerven. Franz war bedient. „Ich frage mich immer noch, wie er diese Chance nicht nutzten konnte.“ Damit nicht genug: Eine Zeigerumdrehung später brachte Erdem Cosar die Gastgeber in Führung (40.).

Unmittelbar nach Wiederanpfiff bot sich den Brakern die Chance zum Ausgleich. Arthur Hoffmann legte nach einem Alleingang quer. Allerdings war kein Mitspieler mitgelaufen, der den Ball hätte versenken können. Im Gegenzug der Schock: Cosar erhöhte auf 2:0 (47.). Und nachdem er einen von Nico Petrillo verursachten Foulelfmeter verwandelt hatte, ließen sich die Braker gehen, während Spelle groß aufspielte. „Nach dem 0:3 haben wir die Ordnung verloren“, sagte Franz. „Wir haben die Speller spielen und laufen lassen. Und dann haben die uns die Leviten gelesen.“ Sprich: Die Gastgeber trafen noch zweimal.

Trotz der hohen Pleite wollte Franz nicht den Stab über sein Team brechen. Schließlich sei Spelle eine Spitzenmannschaft. „Wir müssen auf die Leistung aufbauen, die wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben.“ Er war sich sicher: Hätte seine Elf vor der Pause ein Tor geschossen, wäre mehr drin gewesen.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Erdem Cosar (40., 47. 58., Foulelfmeter), 0:4 Josef Arning (72.), 0:5 Sebastian Schmagt (82.).

SVB: Lahrmann - Sascha Schwarze, Petrillo, Wiesehan, Grimm, Helmcke, Lachnitt, Nickel (60. Hartmann), Yar (75. Serednicki), Hämsen (50. Lampe), Hoffmann.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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