Stollhamm 10 726 ehrenamtliche Stunden zum Wohle der Allgemeinheit leisteten im vergangenen Jahr die Aktiven der Butjadinger Ortsgruppe der Deutschen Leben-Rettungs-Gesellschaft. Diese stolze Zahl gab der Vorstand während der Jahreshauptversammlung am Sonnabend im Vereinshaus in Stollhamm bekannt.

An den Nordseestränden in Eckwarderhörne und Tossens wachten die Wasserretter 3204 Stunden. Trotz des tollen Wetters sei es eine sehr ruhige Saison an den Stränden gewesen, berichtete DLRG-Ortsgruppenchef Reiner Przy­klang. So musste an den Stränden nur in 72 Fällen erste Hilfe geleistet werden. Im Jahr 2013 waren es über 200 Fälle. Von schweren Zwischenfällen blieb man verschont – was sicher auch auf die gute Präventionsarbeit der Wasserretter an den Stränden zurück zu führen sei.

Stark gefordert waren aber die Mitglieder der schnellen Einsatz Gruppe (SEG), die in Notfällen für den Rettungsdienst des Landkreises Wesermarsch ausrücken. Sie wurden zu acht Einsätzen gerufen. Hinzu kamen zahlreiche Absicherungen von Großveranstaltungen am Wasser wie die Kutterregatta und das neujahrsschwimmen.

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Enttäuscht ist die DLRG darüber, dass die Aufsichtsräte der Butjadinger Tourismus-Gesellschaften zweimal in Folge ein Konzept zur Wassersicherheit im Fedderwarder Priel abgelehnt haben. Die Ortsgruppe musste 2013 das in Fedderwardersiel stationierte Rettungsboot ausmustern. Bestandteil eines auf Wunsch der Tourismus-Gesellschaften erstellten Konzepts für mehr Wassersicherheit im Bereich vor Burhave und Fedderwardersiel ist ein neues Rettungsboot, an dessen Finanzierung sich die TSB beteiligen sollte.

Für die DLRG ist es unverständlich, dass im genannten Bereich der Wassersport (Kitesurfen) vorangetrieben, die Sicherheit aber zurückgefahren werde. In Notfällen kann die DLRG zwar zur Hilfe gerufen werden, allerdings könnte man mit einem in Fedderwardersiel stationierten Rettungsboot schneller helfen.

Einen weiteren Vorstoß beim Aufsichtsrat plant die DLRG nicht mehr, da die Sicherheit im Fedderwarder Priel vom Aufsichtsrat eindeutig nicht gewollt sei. Reiner Przyklang machte deutlich, dass der Aufsichtsrat jetzt selbst aktiv werden müsse, wenn er denn Bedarf sieht.

Die DLRG-Ortsgruppe hat allerdings ein neues Boot für den Katastrophenschutz bei der Polizeidirektion beantragt, ob dieser Antrag Erfolg habe, wird sich im Mai zeigen. Das beantragte, 85 000 Euro teure Boot könnte zeitweise auch in Fedderwardersiel stationiert werden.

Am Tag der jetzigen Jahreshauptversammlung vor genau 40 Jahren war die DLRG-Ortsgruppe Butjadingen in Fedderwardersiel gegründet worden. Gefeiert werden soll der 40. Geburtstag aber erst am 19. September mit einem großen Fest in Stollhamm.

Bezirksvorsitzender Klaus Wendeling lobte die Butjadinger Wasserretter für ihr Engagement. Die Ortsgruppe Butjadingen gehört zu einer der aktivsten im DLRG-Bezirk Oldenburg-Nord. Gemeinsam mit Reiner Przyklang zeichnet er Klaus Bartels und Uwe Ziemdahl für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der DLRG mit dem Mitgliedsehrenzeichen in Silber aus.

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