Brake Das Licht füllt den kleinen, gläsernen Pavillon. Entspannt sitzt Magnus Barghorn (80) in seinem Stuhl und schaut in seinen Garten hinaus. „Es geht mir gut. Ich habe alle meine Lebensziele erreicht.“ Man merkt, dass der ehemalige Chef des Industrieunternehmens Barghorn seinen Ruhestand genießt und entspannt auf sein Leben zurückblickt.

„Ein bisschen verrückt war ich schon immer“, gibt Magnus Barghorn, der vergangenen Sonntag seinen 80. Geburtstag feierte, zu. Aus einer kinderreichen Familie stammend, zog es den damals 18-Jährigen nach Bad Zwischenahn, wo er als Schwimmmeister tätig war. Dort rief er unter anderem die DLRG-Gruppe ins Leben. Ein Projekt aus dieser Zeit: die Bad Zwischenahner „Meeresüberquerung“.

Neben der Arbeit dann das Studium zum Diplom-Ingenieur Schiffbau auf dem zweiten Bildungsweg, Station in Lübeck, und dann 1964 der Einstieg in den Betrieb seines Schwiegervaters Fritz Böning. Die Firma, aus der sich die heutige Firma Barghorn an der Weserstraße – 1981 unter der Ägide von Magnus Barghorn erbaut – entwickelt hat.

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Berufliche Erfolge bei Seite, schlägt Magnus Barghorns Herz vor allem für den Sport. Über 40 Jahre in führenden Vereinspositionen tätig, das erste Allwetter-Poligras-Stadion Deutschlands erbaut und die Fusionierung der Braker Sportvereine zum heutigen SV Brake vorangetrieben: Die Liste der Erfolge, auf die Magnus Barghorn zurückblicken kann, ist auch hier lang. Seit 2006 ist er Ehrenpräsident. „Für mich die schönste Ehrung überhaupt.“

Seine Heimatstadt Brake, der er nur zehn Jahre den Rücken zugekehrt hatte, liebt Magnus Barghorn bis heute. Auch wenn ihn manche Entscheidung bezüglich der Stadtentwicklung bis heute ärgert. „Ich liebe die Kaje und die Insel im Strom“, schwärmt er im Gespräch mit der NWZ.

Auch wenn Magnus Barghorn keine großen Projekte mehr anfassen will, zurücklehnen kommt für ihn nicht in Frage. „Ich möchte noch etwas bewegen“, stellt er fest und meint damit vor allem eines: Die Unterstützung der Jugend, vor allem im Bereich Sport. So kann sich die Sportjugend jetzt über eine Spende von 2000 Euro freuen, gesammelt von den Geburtstagsgästen und aufgestockt von Magnus Barghorn. „Ich hatte ein schönes Leben, davon will ich etwas weitergeben.“

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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