Wesermarsch Die Boßler aus Schweewarden werfen in der kommenden Saison in der Verbandsliga. Am Wochenende besiegelte die 0:6-Auswärtsniederlage gegen Cleverns den Abstieg aus der Landesliga. Derweil feierte Halsbek die 23. Landesmeisterschaft. Der neue Titelträger hat damit eine 13-jährige Durststrecke beendet. Ex-Meister Grabstede kann sich über die Vizemeisterschaft und FKV-Finalrunden-Teilnahme freuen.

Männer: Landesliga: Cleverns - Schweewarden 6:0. Auch im Kellerduell sollte es für Schweewarden nicht zu einem Sieg reichen. Die erste Gummi lag zur Wende drei Schoet zurück, kämpfte sich wieder ran und verlor nur mit 85 Metern. Die zweite Gummi gab nur 18 Meter ab. Auch nach dem Ergebnis der zweiten Holz, die 100 Meter verlor, war noch alles offen.

Doch die erste Holz musste vier Schoet und 97 Meter abgeben. Mit bloß 2:24 Punkten war der Abstieg besiegelt. Der Vorletzte Cleverns hat 7:19 Zähler auf seinem Konto. Mannschaftsführer Stefan Freese war enttäuscht, blickte aber schon nach vorne. „Eine Etage tiefer müssen wir Fuß fassen und uns wieder hochkämpfen.“ Eines stehe fest: „Im letzten Kampf gegen Grabstede wollen wir uns würdig aus der Landesliga verabschieden.“

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Bredehorn - Kreuzmoor 0:0. Die Gastgeber waren wie immer hochmotiviert. Schon bei der Wende deutete sich ein Remis an. Das alle Gruppen gleichauf lagen, war ein Novum. Die Gäste hielten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen. Die erste Holz gewann mit 50 Würfen 13 Meter, die zweite Holz verlor mit 50 Würfen dagegen 16 Meter. Mit 48 Würfen gab die erste Gummi elf Meter ab, während die zweite Gummi mit 51 Würfen 37 Meter verlor. Insgesamt hatte Bredehorn einen 51-Meter-Vorsprung. Kreuzmoors Mannschaftsführer Stefan Logemann: „ So etwas habe ich in 25 Jahren noch nicht erlebt.“

Kreuzmoor bleibt mit 14:12 Punkten auf Rang vier. Mit einem Sieg hätte es am letzten Spieltag noch ein Endspiel um den dritten FKV-Finalrundenplatz zwischen Spohle und den Kreuzmoorern gegeben. Die Kreuzmoorer rangieren zwar nur zwei Punkte hinter den Ammerländern. Im Spielverhältnis liegen die Kreuzmoorer aber 32 Schoet zurück. Ein 16:0-Sieg der Gäste ist wohl unrealistisch. Zwischen diesen beiden Teams ging es immer eng zu.

Westerscheps - Spohle 11:3. Die Schepser sorgten für eine kleine Überraschung. Nach dem Gewinn der Kreismannschaftsmeisterschaft der Männer II gegen den FKV-Vizemeister Halsbek gingen die Gastgeber mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Nur die zweite Holz des Tabellenfünften gab drei Schoet ab.

Halsbek - Grabstede 4:5 Remis. Im Spitzenduell schenkten sich die Teams nichts. Mit 51 Würfen verlor die Halsbeker erste Holz einen Schoet und 118 Meter, die zweite Holz hatte bei 50 Würfen mit drei Schoet und 44 Metern das Nachsehen. Dann startete Halsbek eine Aufholjagd. Die erste Gummi gewann mit nur 46 Würfen (2,117), die zweite Gummi, mit 49 Würfen (1,055).

Dann begann das lange Rechnen. Die Friesländer hatten einen Vorsprung von 140 Metern. Zum Sieg fehlten elf Meter. Dank dieses Unentschiedens sind die Halsbeker vorzeitiger Meister. Um 15.05 Uhr kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

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