Wesermarsch Die Landesliga-Boßler Schweewardens haben am Sonntag einen Auswärtssieg verpasst. Sie verloren in Bredehorn mit 3:9. Mit 2:4 Zählern nimmt Schweewarden Platz sechs in der Achterstaffel ein. Bredehorn (4:2) ist Fünfter. Unterdessen hat Schweewardens Kreisrivale Kreuzmoor weiter große Probleme. Im Prestigeduell gegen Grabstede setzte es eine 1:7-Niederlage. Mit 0:6 Zählern tragen die Kreuzmoorer die ungeliebte Rote Laterne. Ex-Meister Grabstede (5:1/25:7 Schoet) hat den Platz an der Sonne erklommen.

Männer, Landesliga: Kreuzmoor - Grabstede 1:7. In den vergangenen Jahren war die Partie stets ein Duell um die vorderen Plätze der Landesliga. Im Vorjahr gewann Kreuzmoor den Heimkampf mit 5:0. Diesmal standen die Vorzeichen etwas anders. Schließlich haben die Gastgeber, die ohne drei Stammkräfte antraten, einen totalen Fehlstart erwischt.

Kreuzmoors erste Holz war ein Lichtblick. Sie gewann mit 53 Würfen einen Schoet und 126 Meter. Die erste Gummi lag mit 55 Würfen immerhin noch einen Meter vor den Grabstedern. Zwar benötigte die zweite Holz ebenfalls 55 Würfe, aber sie verlor zwei Schoet und 38 Meter. Die zweite Gummi ging unter. Sie verlor mit 56 Würfen fünf Schoet und 96 Meter.

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Kreuzmoors Mannschaftsführer Stefan Logemann hatte eine leichte Leistungsverbesserung gesehen. „Ich hoffe, dass wir nächsten Sonntag im Abstiegskampf endlich mal komplett sind.“ Die Kreuzmoorer treten in der Vier-Punkte-Partie beim ebenfalls noch punktlosen Aufsteiger Cleverns an.

Bredehorn - Schweewarden 9:3. Es wäre mehr drin gewesen, meinte der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese: „Schade. Bei der Wende sah es noch so aus, als könnten wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Da lag die erste Holz mit vier Schoet vorne, die zweite Holz mit einem, die erste Gummi mit drei zurück, während die zweite Gummi gleichauf mit ihrem Bredehorner Pendant lag. Am Ende sollte es nicht ganz reichen. Den Gruppensieg fuhr die erste Holz mit top 49 Würfen ein (3,146). Die zweite Holz benötigte sieben Würfe mehr, verlor aber nur mit einem Schoet und 145 Metern. Die erste Gummi zeigte mit 50 Würfen eigentlich eine gute Leistung. Doch der Gegner war noch besser und nahm ihr vier Schoet und 30 Meter ab. Die zweite Gummi verlor mit 54 Würfen zwei Schoet und 145 Meter. Freese blickt optimistisch nach vorne: „Jetzt wollen wir im Heimkampf gegen den Meister Spohle zwei Punkte einfahren.“

Spohle - Cleverns 10:0. Erwartungsgemäß ließ der Titelverteidiger gegen den Neuling nichts anbrennen. Alle Gruppen trugen mit konstanten Leistungen (49 bis 52 Würfe) zum Gesamtsieg bei. Doch vor der Auswärtspartie in Schweewarden warnt der Spohler Kapitän Sascha Hemme. „Nächste Woche müssen wir eine Schippe drauf legen.“ Spohle ist mit 5:1 Punkten und 23:7 Schoet Zweiter.

Westerscheps - Halsbek 0:7. Die Gäste gewannen die Duelle in allen vier Gruppen. Der Spitzenreiter musste die ersten Minuspunkte hinnehmen. Beide Teams haben 4:2 Punkte auf dem Konto.

Verbandsliga: Torsholt - Reitland 7:4. Jetzt hat es auch den Absteiger erwischt: Die Reitlander bezogen ihre erste Saisonniederlage. Den Hauptgrund nannte Mannschaftssprecher Rainer Müller: „Wir mussten gleich sechs Stammkräfte ersetzen.“ Die beiden Holzgruppen konnten nicht mithalten. Die erste Holz benötigte 52 Würfe und verlor drei Schoet und 60 Würfe, die zweite Holz verlor mit 55 Würfen vier Schoet und 84 Meter. Die Aufholjagd der ersten Gummi (50 Würfe) – sie machte drei Schoet und 62 Meter gut – und der zweiten Gummi (52 Würfe, 99 Meter) wurde nicht mehr belohnt. Mit 4:2 Zählern (29:7) nimmt Reitland den Platz zwei ein.

Altjührden/Obenstrohe - Mentzhausen 2:4. Die Gäste mussten die verletzten Brüder Müller ersetzen. Wie schon so oft sollte es knapp zwischen den Teams zugehen. Bei der Wende war es ausgeglichen. Durch Fehler auf beiden Seiten blieb es bis zum Schluss spannend.

Die erste Holz (53 Würfe) gewann einen Schoet und 112 Meter, die zweite Holz mit 53 Würfen zwei Schoet und 113 Meter. Trotz guter Wurfleistungen (52) verlor die erste Gummi mit zweit Schoet und 78 Metern. Als die zweite Gummi mit 52 Würfen einen Vorsprung von 51 Metern herausholte, jubelten die Mentzhauser. Mannschaftssprecher Tim Wefer war zufrieden: „Wir haben uns dank guter Leistungen durchgesetzt.“ Mit 4:2 Punkten (18:14) sind die Mentzhauser Vierter.

Ruttel - Schweinebrück 5:7. Im Frieslandduell hatten die Gäste knapp die Nase vorn. Der Ex-Landesligist setzte sich in den beiden Holzgruppen durch und führt die Staffel mit 6:0 Zählern an.

Stapel - Förrien/Minsen 14:1. Die Talfahrt des Teams von der Nordseeküste hält an. Es hat 0:6 Punkte.

Bezirksliga: Hollwege - Moorriem 0:5. Ein spannende Partie: Alle vier Gruppen trugen zum Moorriemer Gesamterfolg bei. Die erste Holz gewann 136 Meter, die zweite Holz einen Schoet und 101 Meter, die erste Gummi einen Schoet und 140 Meter, die zweite Gummi 115 Meter. Mit 4:2 Punkten ist Moorriem Dritter – hinter den verlustpunktfreien Teams Neustadtgödens und Leuchtenburg.

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