WESERDEICH Doris Pieper hofft auf eine Biathlon-Anlage. Diese Disziplin mache der Jugend besonders viel Spaß.

von Renate Detje WESERDEICH - „Wir bemühen uns, den Schützenverein so weiterzuführen, dass alle zufrieden sind und wir weiterhin sportliche Erfolge haben“, sagte Ekkehard Franke bei der Jahreshauptversammlung der Weserdeicher Sportschützenjugend im Vereinsheim. Franke war erst wenige Tage zuvor zum 1. Vorsitzenden gewählt worden (die NWZ berichtete).

Der Jahresbericht zeigte wieder einmal, dass auch die Jugendabteilung 2004 erfolgreich war. Gleichwohl macht sich der SSV Sorgen um den Nachwuchs. Ein Grund dafür seien die Ganztagsschulen, die durch ihre Nachmittagsangebote das Vereinsleben beeinträchtigten, meinte der 2. Vorsitzende Erwin Seyen. Hinzu käme, dass die Sportschützen wegen ihres Umganges mit Waffen gelegentlich „als Randgruppe“ angesehen würden. Dabei sei der Schießsport ein seriöser Sport, der den Schützen ein hohes Maß an Konzentration abverlange, meinten sowohl Franke als auch Seyen. Denn: „Die Waffe ist Mittel zum Zweck und kein Mordwerkzeug“, so Franke.

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Vereinssportleiter Eberhard Gran wies zudem darauf hin, dass die Sicherheitsauflagen vom Gesetzgeber „glasklar“ vorgegeben seien und „peinlich genau eingehalten werden müssten“.

Wie viel Freude den Jugendlichen der Umgang mit der Sportwaffe macht, berichtete Sportjugendleiterin Doris Pieper: „Wenn wir Biathlon machen, rennen die Kinder um den Kolberger Ring, um anschließend zu schießen. Es macht ihnen so viel Spaß, dass uns inzwischen die Scheiben ausgegangen sind.“ Nicht zuletzt deshalb wünschte sie sich eine professionelle Biatathlon-Anlage.

Die Anregung Frankes, das Vereinheim als Jugendtreff und für Familienfeiern anzubieten, stieß bei Bernes Bürgermeister Bernd Brememermann auf positive Resonanz: „Dann gibt es auch in Weserdeich eine feste Adresse für Jugendliche.“ Der Verein betonte aber, dass man auf gar keinen Fall in Konkurrenz zu Gaststätten treten wolle und das Veranstaltungen immer von Vereinsmitgliedern beaufsichtigt würden.

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