Mario Heinecke, Trainer der Kreisliga-Fußballer des 1. FC Nordenham, war am Sonntagnachmittag fix und fertig. Unmittelbar nach dem packenden Auftaktspiel gegen die SG SW Oldenburg stand er im Nordenhamer Plaatweg-Stadion vor seinen Spielern, fasste sich an die mit Schweißperlen bedeckte Stirn und machte ihnen ein Geständnis. „Jungs, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich euch in den letzten Minuten gehasst habe“, sagte der Trainer, dessen Mannschaft die Begegnung nach einer spannenden Schlussphase mit 4:2 gewonnen hatte. Eigentlich sind das harte Worte. Aber während er das sagte, verriet seine Mimik, dass er mit diesem Satz eigentlich nur ein Lob einleiten wollte. Und das folgte prompt. „Ich muss euch sagen, wie stolz ich auf euch bin – jeder hat gekämpft und alles gegeben. Ich habe gemerkt, dass ihr das Spiel gewinnen wolltet – und die drei Punkte habt ihr euch auch verdient.“

Die Fußballerinnen des TSV Abbehausen haben am Sonntag in ihrem Oberliga-Debüt die Punkte Blau-Weiß Hollage überlassen müssen. Doch die Gäste hatten beim 6:2-Sieg zunächst Probleme. Der TSV führte zwischenzeitlich schon mit 2:0. Nicht nur das Spiel – auch die Fahrt der Hollagerinnen zur Enjebuhrer Straße war holprig. Das Navigationsgerät hatte sie durch die schmalen Landwirtschaftswege im Stadtgebiet Nordenham geführt – eine Odyssee der besonderen Art.

„Ihr müsst enger zusammenstehen!“ Frank Meyer, Trainer der Bezirksliga-Fußballer des TSV Abbehausen, musste am Freitagabend während der ersten Halbzeit des Punktspieldebüts gegen BW Bümmerstede immer wieder lautstark das taktische Verhalten seiner Mannschaft korrigieren. Die meisten Pressingversuche verpufften. Und nach verlorenen Zweikämpfen bekam die Hintermannschaft oftmals Probleme. Es fehlte schlichtweg die Unterstützung. Wohl selten wird Meyer das Wörtchen „Kompaktheit“ häufiger genutzt haben. Wohl selten werden es seine Spieler häufiger vernommen haben als in der ersten Hälfte. Die Abbehauser Spieler verloren die Partie zwar gegen eine exquisit besetzte Bümmersteder Mannschaft mit 1:2, zeigten aber in der zweite Halbzeit, dass sie die Forderungen des Trainers umsetzen und auch einen Titelanwärter piesacken können.

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Nico Westphal, seines Zeichens Dampfmacher der Fußballer des SV Brake, hat am Sonntag beim 0:3 zum Punktspielauftakt gegen den Landesligarivalen Hansa Friesoythe Bekanntschaft mit einem schlagfertigen Unparteiischen gemacht. „Das ist doch wohl ein Scherz“, entfuhr es dem Sprinter im Braker Team, nachdem er seiner Meinung nach gefoult worden war, der Referee André Gantschnig den Zweikampf aber anders bewertet hatte. Der Unparteiische ging auf Westphal zu und stellte unmissverständlich klar, wer die Entscheidungen auf dem Platz trifft: „Ich mache keine Scherze!“

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