Nordenham Wenn 70 Prozent der Mitglieder zu einer Jahreshauptversammlung kommen, dann ist das eine sehr gute Quote. Eigentlich. Etwas anders sieht die Sache aus, wenn der Verein nur noch aus zehn Mitgliedern besteht. Diesen Tiefstand hat jetzt der Schachverein Butjadingen erreicht und daraus eine bittere Konsequenz gezogen: „So kann es nicht weitergehen“, sagt Vorsitzender Gerd Alich, „wir müssen den Verein auflösen.“

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung endet am 30. Juni die Geschichte des SV Butjadingen, der 1976 durch eine Fusion der Schachvereine aus Nordenham, Einswarden und Burhave entstanden war. Zu den Männern der ersten Stunde gehörten damals Bernhard Block als Vorsitzender und Hartmut Müller als dessen Stellvertreter.

Der jetzige Vorsitzende Gerd Alich bedauert es, dass der Verein keine Zukunft mehr hat. Weil die Mitgliederzahl trotz diverser Werbemaßnahmen immer weiter gesunken ist, kann der Verein keine Mannschaft mehr für die neue Punktspielserie stellen. Das ist angesichts des gerade gefeierten Titelgewinns in der Bezirksklasse Süd-Ost umso betrüblicher. Die verbliebenen Spieler überlegen, ob sie sich anderen Vereinen anschließen.

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Einen erfreulichen Tagesordnungspunkt gab es in der letzten Mitgliederversammlung des SV Butjadingen aber doch: Gerd Alich zeichnete die erfolgreichen Teilnehmer der Stadtmeisterschaften aus. Platz eins ging zum dritten Mal in Serie an Björn Alich, gefolgt von Hans-Werner Pump, Martin Gadow und Helmut Wetjen.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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