Wesermarsch Die in der Kreisliga IV spielenden Fußballer des AT Rodenkirchen stehen vor einer schweren Aufgabe. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Rohde empfängt am Sonntag, 15 Uhr, den Tabellenvierten FC Zetel.

Kreisliga IV: BV Bockhorn - 1. FC Nordenham II (Sonntag, 11 Uhr). Zwar stehen die Gastgeber auf Platz acht und damit fünf Plätze vor den Nordenhamern, doch FCN-Spielertrainer Erkan Özcan ist sich sicher: „Bei denen können wir was reißen.“

Nordenham braucht nach der Punkteflaute der vergangenen Wochen unbedingt wieder einen Sieg. „Wir haben zuletzt häufiger trainiert, um fit zu sein“, sagt Özcan, der voll auf Sieg spielen lassen will. „Wir müssen aus uns rauskommen und um jeden Punkt kämpfen“, sagt er. Ein großes Problem: Mehrere Spieler fallen aus. Deshalb hofft Özcan auf Unterstützung aus der Ersten.

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AT Rodenkirchen - FC FW Zetel (Sonntag, 15 Uhr. Kreisliga IV). Euphorie in Rodenkirchen: Nach den Siegen gegen den Heidmühler FC II (2:1) und den FC Nordsee Hooksiel (4:1) treten die Rodenkircher Zetel mit breiter Brust entgegen. Zwar ist Zetel Vierter der Tabelle, doch ATR-Coach Wolfgang Rohde glaubt fest an einen Punktgewinn. „Wenn wir alles geben und kämpfen, ist ein Unentschieden drin“, sagt er. Schließlich habe seine Elf Selbstbewusstsein getankt. Auch die Einstellung stimme. Außerdem ist der Kader bis auf Torwart Oliver vom Endt und Jannek Penshorn am Wochenende vollzählig. Doch Rohde hat auch Respekt vor den Gästen. „Die ersten fünf der Liga sind sehr stark, Zetel gehört dazu“, sagt er.

SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor - Heidmühler FC II. (Sonntag, 15 Uhr). Wichtiges Heimspiel für die SGSSR: Schwei steht auf Platz 14, Heidmühle drei Plätze davor. Das heißt: Beide Teams sind abstiegsgefährdet. Schweis Trainer Heinz Ullrich sieht seine Mannschaft auf einem guten Weg. „Wir haben langsam kapiert, worum es geht. Wir brauchen Punkte“, sagt er und gibt sich zuversichtlich. Schließlich ist Kapitän Sven Speckels wieder an Bord. Dafür fehlen die Torhüter Christoph Kallweit und Dennis Hollmann.

Doch das größte Hindernis sei momentan die eigene Unsicherheit, meint Ullrich. „Die Spieler haben kein Selbstvertrauen. Außerdem fehlt uns einfach das Glück.“ Das Team könne besser spielen, sei zurzeit aber nicht in der Lage, es zu zeigen.

Kreisliga V: SV Brake II - BW Bümmerstede (Freitag, 19.30 Uhr). Trainer Timo Meischen, der zusammen mit Tino Mathes die Verantwortung für die Braker Reserve trägt, ist optimistisch. „Es wird nicht leicht, aber wir sind guter Dinge“, sagte er. Bümmerstede sei zwar ein weitgehend unbekannter Gegner, doch Meischen glaubt, dass die Bümmersteder auf eine starke Defensive setzen werden. „Die werden versuchen, uns kommen zu lassen, um dann selbst zu kontern.“

Ein Sieg wäre für Brake extrem wichtig. Schließlich wollen die Kreisstädter den Abstand nach unten vergrößern. „Wir haben schon gegen Obenstrohe wichtige Punkte liegen gelassen, das muss nicht noch einmal passieren“, sagt Meischen, der die Qual der Wahl hat, zumal er noch Unterstützung aus der Landesliga-Elf bekommt.

Kreisliga VI: Spielvereinigung Berne - SC Colnrade (Sonntag, 14 Uhr). Keine Frage: In dieser Partie gibt es keine Ausreden. Schließlich zählt Colnrade ebenfalls zu den Kellerkindern der Liga. Bernes Trainer Michael Müller hofft, dass seine Mannschaft endlich den ersten Punkt holen kann, glaubt aber, dass auf sie viel Arbeit zukommen wird. „Jeder Gegner ist in unserer Situation ein schwerer Gegner“, sagt er.

Seinem Team fehle momentan die nötige Konzentration, das Selbstbewusstsein und die Erfahrung. „Man muss den Jungs in der Kabine das Selbstbewusstsein injiziere“, meint er. „Auf dem Feld müssen sie sich einfach besser konzentrieren. Wir machen zu viele Fehler im Aufbauspiel und sind oftmals zaghaft in den Zweikämpfen“, sagt Müller. Gerade Letzteres sollte im Abstiegskampf dringend geändert werden.

Kreisliga A, Bremen: SV Lemwerder - FC Oberneuland II (Freitag, 19 Uhr). Kellerkind zu Gast bei Titelanwärter: Obwohl Oberneuland Letzter ist und sein Team auf Platz zwei steht, erwartet SVL-Trainer Norman Stamer keinen Selbstgänger. „Es gibt keine schlechten Gegner“, sagt er. Außerdem glaubt er, dass Spieler aus Oberneulands erster Mannschaft in der Reserve aushelfen werden.

Dennoch gibt sich Lemwerders Trainer betont selbstbewusst. „Wir sind seit zehn Spielen ungeschlagen. Mit einem Sieg könnten wir mindestens zwei Tage die Tabelle anführen.“

Hinzu kommt, dass Tabellenführer BTS Neustadt II gegen den Tabellendritten FC Mahndorf ran muss. Außerdem hat sich die personelle Lage verbessert. „Einige Langzeitverletzte trainieren wieder mit“, sagt Stamer.

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