Rodenkirchen Der AT Rodenkirchen hat 2017 ein Rekordjahr hingelegt – zumindest aus finanzieller Sicht. Wie der stellvertretende Vorsitzende René Schäfer, der für die Vereinskasse verantwortlich ist, am Donnerstagabend in der Mitgliederversammlung im Friesenheim bekannt gab, erwirtschaftete der ATR einen Überschuss von 28 711 Euro und 64 Cent.

„Das ist das höchste Ergebnis unserer Vereinsgeschichte“, sagte René Schäfer. Und weil das laufende Jahr auch schon fast vorüber ist, wagte er schon einmal eine Prognose: „Auch 2018 werden wir wahrscheinlich ein Plus von rund 20 000 Euro haben.“

Das Geld will der ATR allerdings nicht horten, wie der Vorsitzende Alexander Knupp betonte. „Wir werden es in den Sport und in die Sportler reinvestieren“, sagte er. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Errichtung eines Mini-Spielfeldes auf dem Tennenplatz. „Dort wird eine Spielfläche für verschiedene Ballsportarten entstehen“, kündigte Knupp an. Auch die anliegenden Schulen sollen profitieren.

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„Nicht ganz billig“

Nur ist dieses Mini-Spielfeld eben nicht ganz billig. „Wir wissen ja alle, dass die Gemeinde momentan etwas klamm ist. Deshalb werden wir das selbst finanzieren“, sagte Knupp. Die Investitionssumme werde 60 000 bis 80 000 Euro betragen. Trotz einiger Zuschüsse, beispielsweise vom Landessportbund, würden wohl die finanziellen Reserven dafür draufgehen.

Auch sportlich trumpften Athleten des ATR auf. Dabei überstrahlte die Völkerballmannschaft alle anderen. Im September 2018 wurde sie DTB-Pokalsieger, inoffiziell auch Deutsche Meisterschaft genannt. Aber nicht nur das. Die Stadlander waren sogar Ausrichter und durfte sich beim Gewinn des Titels vom eigenen Anhang feiern lassen.

„Das war eine überragende Veranstaltung“, blickte Alexander Knupp zurück. Die zahlreichen Helfer hätten allesamt dazu beigetragen, „dass wir von allen teilnehmenden Mannschaften mit Lob überhäuft wurden“. Am Finaltag seien 500 Zuschauer in der Sporthalle gewesen.

Auch die Tischtennisabteilung war Ausrichter einer Meisterschaft, nämlich auf Kreisebene. Dort sammelten die ATR-Ballvirtuosen zahlreiche Siege und Podestplätze, wie der stellvertretende Spartenleiter Folkert Meyer verkündete.

Folkert Meyer gefeiert

Folkert Meyer war auch der gefeierte Protagonist bei den anschließenden Ehrungen. Er gehört dem Verein mittlerweile seit 65 Jahren an, was Alexander Knupp zunächst nicht glauben wollte. „Da musste ich erst einmal nachrechnen, ob das überhaupt möglich ist. Aber die Zahl stimmt“, sagte er.

Alexander Knupp und seine Vorstandsriege lehnen sich aber nach den jüngsten Erfolgen nicht zurück. Neben dem neuen Mini-Spielfeld stehen noch zahlreiche weitere Punkte auf der Agenda 2019, immerhin feiert der ATR im nächsten Jahr seinen 111. Geburtstag. „Wir werden einige Aktionen starten“, kündigte Alexander Knupp an.

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