Großheide /Wesermarsch Die Straßenboßler aus der Wesermarsch haben sich bei den Mannschaftsmeisterschaften des Friesischen Klootschießerverbands rund um Großheide (Kreisverband Norden) jeweils mit dem Vizetitel begnügen müssen. Die weibliche C-Jugend aus Waddens, die männliche B-Jugend aus Reitland und die Reitlander Seniorenmannschaft (Männer III, ab 55 Jahre) verloren am Wochenende die Duelle mit ihren ostfriesischen Kontrahenten.

Die Waddenser Mädcher waren als Titelverteidiger angereist. Sie liefen gegen Eversmeer nahezu mit derselben Mannschaft wie im Vorjahr auf. Die Butjenterinnen begannen auf der kurvenreichen Strecke unglücklich. Gleich der erste Wurf wurde von einem Auto ausgebremst – die Kugel war gegen einen Reifen geflogen. Nach der S-Kurve lagen die Mädchen aus der Wesermarsch schon mit zwei Würfen zurück. Am Ende verloren sie deutlich – mit acht Würfen. Der Waddenser Betreuer Holger Bruns erkannte die Stärke der Mädels aus Eversmeer neidlos an: „Der Gegner hat alles getroffen.“

Die männliche B-Jugend Reitlands hielt im Duell mit Pfalzdorf voll dagegen. Zwar musste sich die Mannschaft aus der Wesermarsch letztlich mit vier Würfen geschlagen geben, aber der Reitlander Mannschaftsbetreuer Heinz Marschallek war zufrieden: „Die Einstellung des Teams hat gestimmt.“

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Auch in der Altersklasse Männer III hieß das Duell Reitland gegen Pfalzdorf. Die Ostfriesen gingen als haushoher Favorit in den Kampf. Schließlich waren alle Leistungsträger an Bord. Außerdem war auch Harm Henkel dabei – er ist der erfolgreichste Boßler im Friesischen Klootschießerverband.

Dagegen fehlten dem Team aus der Wesermarsch zwei Stammwerfer in der Holzgruppe, mit der die Reitlander dann auch nicht ganz mithalten konnten. Sie verloren mit sieben Würfen, nahmen die Niederlage aber sportlich. „Der Sieg der Ostfriesen geht in Ordnung“, sagte der Reitlander Gerd Heuermann.

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