Wesermarsch Die Schleuderball-Mannschaft des BV Reitland hat den Titel in der Landesliga erfolgreich verteidigt. Mit einem 2:1-Sieg beim Mentzhauser TV brachte das Ausnahmeteam der Liga die Meisterschaft am Wochenende unter Dach und Fach.

Meisterschaftsrunde

TV Schweiburg - Mentzhauser TV 0:3. Beide Teams spielten zu acht und bewegten sich auf Augenhöhe. Die Gäste arbeiteten sich langsam auf das Tor der Gastgeber vor. Kurz vor der Pause hatten sie ihr Ziel erreicht. Und sie legten nach: „Das zweite Tor fiel unnötiger Weise durch einen ausgeschockten Ball“, ärgerte sich Schweiburgs Mannschaftsführer Eric Diekmann. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit starteten die Schweiburger einen schnellen Gegenangriff, der aber erfolglos blieb.

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Nach dem Wechsel kämpften sie sich zwar zügig ans Tor der Mentzhauser heran, zumal sie von einem ausgeschockten Ball profitierten. Aber ihnen fehlte die letzte Konsequenz. Auf der anderen Seite machte der MTV alles klar.

KBV Grünenkamp - TV Schweiburg 5:1. Die Gäste reisten mit Personalsorgen an. Dennoch taten sich die Gastgeber in der ersten Halbzeit schwer. Ihnen fehlte es an Frische und Konzentration. Die Schweiburger spielten unbekümmert, kamen sogar bis ins gegnerische Tor und bestraften eine Unachtsamkeit der Friesen, die zur Pause nur mit 2:1 vorne lagen.

Erst nach der deutlichen Halbzeitansprache ihres Mannschaftsführers Jens Gebhardt steigerten sich die Grünenkamper. Sie nutzten die Lücken, zeigten bessere Würfe und fingen den einen oder anderen Ball ab – das reichte für einen erfolgreichen Saisonabschluss.

Mentzhauser TV - BV Reitland 1:2. Die Hausherren mussten auf zwei Stammkräfte verzichten. Sieben Mentzhauser erwarteten acht Reitlander, die zunächst mit ihrem Ball spielten und gleich mit dem zweiten Wurfball in Führung gingen, weil der Ball vom Mentzhauser Hinterfang nicht gefangen worden war.

Anschließend steigerte sich Mentzhausen: Das Spiel war ausgeglichen. Der MTV drückte, aber die Gäste befreiten sich wieder und erhöhten nach einem nicht gefangenen Wurfball der Mentzhauser auf 2:0. Erst kurz vor der Pause verkürzte der MTV durch einen nicht gefangenen Wurfball der Gäste. In der zweiten Halbzeit wogte das Spiel hin und her. Die Mannschaften schenken sich nichts. Mit starken Schockbällen konnten die Reitlander die Angriffe der Hausherren abwehren und anschließend die Meisterschaft feiern. Das Besondere: In dieser Saison ist der Landesliga-Meister zugleich Landesmeister.

Abstiegsrunde

Altenhuntorfer SV - Mentzhauser TV II 3:1. Beide Teams boten neun Spieler auf. Altenhuntorf spielte in der ersten Halbzeit mit dem Wind und der Sonne im Rücken. Mentzhausen warf mit dem eigenem Ball gewohnt stark und nutzte ein paar Nachlässigkeiten im Stellungsspiel der Altenhuntorfer. Aber die fingen sich bald und kamen besser ins Spiel. Dank einer stabiler werdenden ersten Reihe des ASV mit Timo Oberländer und Ramon Schröder konnten etliche scharf auf die Außen geschockten Bälle pariert werden. Auch die Altenhuntorfer Schockbälle wurden genauer.

Andreas Lüerßen gab mit einem schnellen Wurf das Startsignal: Der ASV erhöhte den Offensivdrang und ging in Führung. Mit starken Schockwürfen von Stefan Koopmann, Stefan Oberländer und die nun mit dem Hauptfang im Wechsel agierenden Maik Oberländer und Hauke Heinemann näherte sich der ASV dem Mentzhauser Tor.

Timo Oberländer in der ersten Reihe erwischte einen Sahne-Tag und fing drei Schockwürfe der Mentzhauser ab. Das war die Grundlage zum 2:0.

Auch die zweite Hälfte war spannend. Die Gäste benötigten 33 Sekunden zum Anschlusstreffer und drückten. Doch ein von Timo Oberländer gefangener Ball eröffnete dem ASV die Chance, in die Offensive zu gehen – und die nutzte er. Mit dem 3:1 war das Spiel entschieden.

AT RodenkirchenOldenbroker TV 4:0. Im Spiel der Landesliga-Absteiger spielten die Gäste zu siebt, der ATR ging zu neunt aufs Feld. Da kein Schiedsrichter erschien, übernahm Gustav Ottensmeier diese Aufgabe. Den Gastgebern unterliefen früh zwei Fehler. Die Oldenbroker standen dicht vor dem Rodenkircher Tor. Die Blau-Gelben konnten sich aber befreien und drückten der Partie anschließend ihren Stempel auf. Zur Pause führten sie mit 3:0.

Im zweiten Durchgang verlief die Partie ähnlich. Den Oldenbrokern gelangen zwar einige Befreiungsschläge, doch der ATR geriet nicht mehr in Bedrängnis.

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