Berne Mit fünf neuen Sprüngen lockte das Hallengeländetraining des Reitvereins Sturmvogel auch in diesem Jahr Pferdefreunde aus dem ganzen Norden nach Berne. Zum sechsten Mal hatten Mairin Buch und ihre Mutter Meike Tönjes die dreitägige Veranstaltung organisiert. Vor allem die Vielseitigkeits- und Springreiter genossen es, über die 85 Meter lange Bahn der Halle zu galoppieren und unter Anleitung über unterschiedliche Hindernisse – allesamt von der Natur inspiriert – zu springen.

Mit schwerem Gerät hatten die Aufbauarbeiten bereits am Freitagmittag begonnen. Ausgediente Weihnachtsbäume, Heuballen, Baumstämme oder auch selbstgestaltete Figuren wurden zu „Eulenloch“, „Schweinerücken“ oder „Säge“ arrangiert.

Eine der neuen Herausforderungen war ein Podest, das Mairin Buch selbst entwickelt und erprobt hatte. Mindestens 600 Kilogramm müsse dieser Aufbau aushalten können und zudem noch rutschfest sein, erklärte sie.

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Am Freitagnachmittag waren es dann die Reiter des Vereins, die als erstes in Fünfer-Gruppen zu dem beliebten Wintertraining antraten. Die kleine Johanna, die in der Führzügelklasse des Vereins reitet, genoss mit ihrer Mutter das Zuschauen und eine leckere Gyrossuppe, die es neben vielen anderen Leckereien im Vereinsheim gab. Und sie feierten ein letztes Wiedersehen mit ihrem ausgedienten Weihnachtsbaum, den sie sofort an seinen zwei Spitzen erkannten.

Gerne hätte auch Janina aus Hohenböken mitgemacht, die ihrer Freundin von weitem zuschaute. „Vielseitigkeitsreiten sei zu gefährlich, weil die Hindernisse – anders als beim beim Springreiten – nicht herunter fallen, findet meine Mutter“, bedauerte das junge Mädchen.

Sicherheit wurde aber auch in Berne groß geschrieben. Die in drei Schwierigkeitsgrade eingeteilten Parcours waren farblich unterschiedlich gekennzeichnet worden. Außerdem waren die Hindernisse aufgrund der geringeren Anlaufstrecke niedrig gehalten. „Zu Unfällen ist es daher bisher noch nicht gekommen“, erklärte Pressesprecherin Alke Rowehl.

Vom frühen Morgen bis in den späten Abend waren auch am Sonnabend und Sonntag alle Trainingszeiten ausgebucht, freute man sich im Organisatorenteam. Sogar Reitergespanne aus Hamburg und Hannover meldeten sich dazu an.

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