BETTINGBüHREN Richtig viel los war am Sonnabend beim Turnier des Reitvereins Bettingbühren. Bei bestem Wetter tummelten sich dort ab sieben Uhr 263 Pferde, 250 Reiter und unzählige Zuschauer auf den Spring- und Dressurplätzen. Der frühe Start war notwendig, da die rund 600 Nennungen sonst nicht bis zum Abend zu schaffen gewesen wären.

Am Eingang des Turniergeländes hielt sich ein Hufschmied mit seiner Ausrüstung bereit, damit er bei „Pannen“ schnell aushelfen konnte. Neben ihm war das riesige, gutmütige, irische Tinkerpferd Twinny in seiner Umzäunung und ließ sich geduldig von Mia striegeln. Die Sechsjährige hat es sich auf dem Rücken des Voltigierpferdes bequem gemacht. Ein Stück weiter erholten sich Laura und „Nizza“ aus Rethorn im Schatten. Über einige erfrischende Schlucke Wasser aus der Flasche war das Tier sehr dankbar. „Er mag aber auch super gerne Apfelschorle“, versicherte seine Besitzerin lachend.

„Es ist das 33. Turnier, das der Verein, der vor 35 Jahren gegründet wurde, veranstaltet“, erklärte die erste Vorsitzende Susanne Osterloh. „ Die Schwerpunkte werden hier bewusst auf den Jugendbereich gelegt. Profis haben genug Möglichkeiten, darum begnügen wir uns mit A-Springen als höchster Klasse.“

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Die 4- bis 59-jährigenTeilnehmer kamen aus den Kreisen Wesermarsch, Ammerland, Friesland, Oldenburg und Delmenhorst. Vier Wertungsrichter, unter ihnen Nachwuchsrichterin Tomke Ehlers aus Lemwerder bewerten die Reiter am Springplatz. Es gab hierbei zwei Durchgänge: ein Stilspringen, bei dem die Richter Punkte von 1 bis 10 vergaben, und ein Zeitspringen. Zwei weitere Richter bewerteten die Leistungen im Dressurviereck.

Bei so einer großen Veranstaltung ist die Anwesenheit eines Tierarztes Pflicht. Die Beauftragte der Landeskommission, Carola Straube-Thiel, die auch als Richterin tätig war, machte stichprobenartige Kontrollen. Oberstes Ziel des Vereins ist es „auch in niedrigen Klassen einen sauberen Sport zu haben“, so die Vorsitzende.

Neben vielen Ehrenpreisen gab es auch Geldpreise und den Heinrich-Osterloh-Gedächtnispokal zu gewinnen. Er wurde zu Ehren des Reithallengründers eingeführt, als dieser vor drei Jahren starb.

Carolina Dosch vom RV Bettingbühren erreichte den ersten Platz bei den Kleinen in der Führzügelklasse und Fiona Dosch wurde Erste bei den Reitern WB. Einige Male konnten sich ihre Vereinskameradinnen Florin Kandzia und Kea Böning unter den zehn besten platzieren.

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