Pferdesport
Ohne Abwurf und mit Bestzeit

Die Reiterinnen des RV Ovelgönne holen Platz zwei in der Mannschaftsdressur. Werner Trüper freut sich über gute Platzierungen.

Bild: Wolfgang Böning
Janne Christina Brandt vom Nordenhamer RC war mit Candy Contagie unschlagbar.Bild: Wolfgang Böning
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Rastede /Wesermarsch Die 15-jährige Janne Christina Brandt vom Nordenhamer RC hat beim 70. Oldenburger Landesturnier in Rastede mit Candy Contagie die Stilspringprüfung der Klasse L gewonnen. Im Stechen setzte sie sich gegen drei Mitkonkurrenten durch. Nicht nur über diesen Sieg freut sich Werner Trüper als Vorsitzender des Kreisreiterverbands Wesermarsch. Auch die anderen Reiterinnen und Reiter aus dem Landkreis hätten tolle Leistungen abgeliefert.

Mit null Fehlerpunkten und der Wertnote 8,80 zog Janne Christina Brandt als Erstplatzierte ins Finale ein. Dort startete sie als Letzte in den Umlauf und bewältigte ihn – erneut ohne Fehler – in 36,11 Sekunden. „Ich hatte ein gutes Gefühl. Ich wollte mein Bestes geben und bin im Stechen volles Risiko geritten“ sagte Janne Christina Brandt. Auch der Sprecher lobte den Auftritt der Nordenhamerin und sagte: „Das war gut in der Harmonie. Das Pferd wurde gut unterstützt.“

Richtig Stimmung

Richtig Stimmung kam beim Oldie-Cup auf, der nur alle fünf Jahre ausgetragen wird. Bedingung für die Teilnahme an diesem Dressurwettbewerb mit sechs Aktiven ist, dass man schon mal vor 25 Jahren auf dem Landesturnier geritten hat. Mit der Note 15,60 holte das Team Wesermarsch, das als Titelverteidiger an den Start ging, den vierten Rang. Zum Team zählten die Mannschaftsführerin Susanne Osterloh (RV Bettingbühren) sowie Friederike von Waaden (Jader RC mit Romario), Frauke Cornelius (RV Ovelgönne mit Ludwig), Corinna Hinkel (RV Bettingbühren mit Amazing Albert), Susanne Müller ((RV Bettingbühren mit Alonso), Ann-Kathrin Döring (RV Ovelgönne, mit Luisa) und Wilke König (Jader RC mit Rubin’s Son).

Susanne Osterloh: „In unserer Kür stand das Reiterliche im Vordergrund. Damit haben wir eine gute Prüfung abgelegt.“ Andere Kreise punkteten besser durch das Gesamtbild mit Show und Spektakel. Trotzdem war Susanne Osterloh zufrieden: „Wir haben uns regelmäßig für das Training ein Vierteljahr auf dem Hof Sosath getroffen und waren eine gute Einheit.“ Es siegte der KRV Delmenhorst.

Erstmals zogen die Reiterinnen des RV Ovelgönne in das Finale der Mannschaftsdressurprüfung ein. Mit dem Teamchef Christian Heilhecker sowie Eske Poelmann mit Velten, Aukje Poelmann mit Donna Dorina, Johanna Hackmann mit Werdormella und Sophie Böttcher mit Dacapo landeten sie wie schon in der Qualifikation auf dem zweiten Rang. Erneut ritten sie eine tolle Kür, die mit 33,90 Punkten belohnt wurde. Die Ovelgönnerinnen hatten dem Titelverteidiger RG Bad Zwischenahn (34,90 Punkte) gut die Stirn geboten. Christian Heilhecker zufrieden: „Das Landesturnier bleibt uns in guter Erinnerung. Das Finale war für uns eine gern genommene Zugabe.“

„Herausragende Kür“

Im Voltigierchampionat waren die Minis vom Moorriemer RC dabei. Die Betreuerin Sonja Meiners sagte stolz: „Die Mädels zeigten eine herausragende Kür.“ Die Vorführung fand auf dem Holzpferd statt. „Unser Voltigier-Pferd Henry war zu beeindruckt von der Atmosphäre,“ sagte die Betreuerin. Die Mädchen Alina Lüerßen, Janneke Schumacher, Marie Ficke, Anna Ficke, Julia Strauß und Kea Schumacher holten sich für ihre Darbietungen den verdienten Lohn ab – den wiederholten Szenenapplaus der zahlreichen Zuschauer.

Die Starterinnen und Starter aus der Wesermarsch verbuchten noch viele weitere gute Platzierungen, was Werner Trüper nicht verborgen blieb. „Wir waren überall dabei, und einige haben es sogar in die Finals geschafft“, sagte der Kreisverbandsvorsitzende. Besonders zuversichtlich stimme ihn, dass ein großer Zulauf im Nachwuchs zu erkennen sei. Aber die Teilnahme beim Landesturnier an sich sei schon toll. „Das ist der Höhepunkt des ganzen Jahres“, meinte er.

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