Stollhamm Beim Rampenfest in Stollhamm gibt es wieder eine Rampe. Während der traditionellen Festwoche des Stollhammer Klootschießer- und Boßelvereins hatte die Rampe allerdings nichts mehr mit der früheren Viehwaage zu tun, stattdessen erfanden die Friesensportler eine neue Sportart.

Jeder Teilnehmer musste mit einer Gummikugel eine Rampe überwinden. Je nachdem, wo die Boßelkugel auf dem Sportplatz liegen blieb, gab es Punkte für den Wurf. 100 Punkte konnten die Werfer aber nur erreichen, wenn sie die Kugel auch über eine zweite Rampe mit der genau richtig dosierten Dynamik beförderten. Also zählten bei dem neuen Wettbewerb neben etwas Kraft vor allem Geschicklichkeit und Glück. Unter den 50 Werfern hatte Karin Ennen die Nase vorn. Sie siegte vor Gisela Stuber und Christian Willms.

Weil das Rampenboßeln den Stollhammern so viel Spaß gemacht hat, verleihen sie die Rampen jetzt an den Nachwuchs des Klootschießerkreisverbandes I Butjadingen, der mit dem Spiel im Sommerzeltlager am Burhaver Deich bestimmt viel Freude haben wird.

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Parcours auf Kisten

Neu und eine große Gaudi beim Stollhammer Rampenfest war auch das Bierkistenrennen am Montag. Eine Mannschaft mit drei Teilnehmern musste auf vier leeren Bierkisten einen Parcours bewältigen und innerhalb kürzester Zeit 30 Meter Distanz zurücklegen – ohne dabei den Boden zu berühren. Ansonsten drohten Strafzeiten. Thorsten Bode, Tim Feldtange und Sabine Rohde gewannen diesen sehenswerten Wettstreit.

Aber auch die Klassiker fehlten bei dem erstmals vom Festausschuss des Boßelvereins organisierten Rampenfest nicht: Am Mittwoch mussten innerhalb von fünf Minuten möglichst viele Kartoffeln geschält werden. Ursel Prieske schaffte 760 Gramm und gewann vor Sabrina Grigo mit 728 Gramm und Marianne Gröne, die auf 704 Gramm kam. Das Radkappenwerfen wurde in diesem Jahr zu einem Geschicklichkeitswettbewerb weiterentwickelt, bei dem es nicht um Weite, sondern Zielgenauigkeit ging. Hier siegte Günther Müller vor Kosta Poustourlis und Manuel Abbenseth.

Dank an die Helfer

Insgesamt sei es eine sehr schöne Rampenfest-Woche mit einer erfreulichen Besucherresonanz gewesen, fasste der Vorsitzende Frank Göckemeyer bei der Siegerehrung am Sonnabend zusammen. Dank sagte er allen Helfern, die sich um den Aufbau der „Speeldeel“ oder um die Wettbewerbe gekümmert hatten. Zur „Misses Rampenfest“ wurde Claudia Teke und zum „Mister Rampenfest“ Mesut Teke vom Vorsitzenden gekürt.

In der „Speeldeel“ fanden während der sechs Tage auch wieder das traditionelle Luftkegeln und das Geschicklichkeitsboßeln statt. Beim Luftkegeln setzte sich unter den Tagesbesten Holger Diekmann bei den Männern durch. Auf den Plätzen folgten Werner Rohde und Günther Müller. Das Stechen im Luftkegeln der Frauen entschied Kristin Rohde für sich, gefolgt von Heide Rohde und Gisela Stuber. Im Geschicklichkeitsboßeln hatte ebenfalls Holger Diekmann die Nase vor. Er verwies Ralf Görries und Günther Müller auf die Plätze zwei und drei.

Das Mannschaftsluftkegeln gewannen Jan-Lüder Janßen, Günther Müller, Peter Kiebitz, Meinert Cornelius und Jürgen Pennartz mit ihrem Team Faustball 1 des Turnvereins Stollhamm. Auf den Plätzen folgten die Irrenhauszentrale und die Hundewieger 1.

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