Brake „Wir leben noch!“ Dennis Pleus von den Landesliga-Fußballern des SV Brake war heilfroh über drei Punkte im Abstiegskampf gegen den SC Türkgücü Osnabrück. Das Team von der Unterweser hat am Sonntag das Heimspiel mit 5:3 (3:1) gewonnen und hat nun 29 Zähler.

„Wir stecken jetzt mittendrin im Abstiegskampf,“ ärgerte sich der Osnabrücker Trainer Uwe Persson, um dann sofort zu ergänzen: „Wir haben mit Christian Hillje und Maik Nirwing die spielentscheidenden Persönlichkeiten der Braker nicht ausschalten können.“ Er monierte das schwache Deckungsverhalten seiner Mannschaft: „Wir standen immer zu weit von den Gegenspielern entfernt.“

Die Torchronologie: Für Brake trafen Maik Nirwing (5., 59.), Dennis Pleus 29., 35.) sowie Christopher Nickel (69.). Natürlich verhalf dem SVB die frühe Führung durch den Kopfballtreffer von Nirwing. zu mehr Selbstvertrauen. Sermed Hasso (8.) glich kurze Zeit später aus.

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Pleus, der zusammen mit Matthias Grimm die Innenverteidigung bildete, ließ das 2:1 und 3:1 folgen. Ein wenig strittig war der Treffer zum 2:1, als er mit dem Kopf einen Schuss Christian Hilljes abfälschte. Da der Ball eine andere Richtung bekam, wurde Pleus das Tor gutgeschrieben. Daniel Radojevic brachte die Gäste wieder auf einen Treffer heran. Nirwing erhöhte nach feinem Zuspiel von Hillje auf 4:2. Nickel legte den fünften Treffer drauf. Süleyman Saglam gelang nur noch Ergebniskosmetik.

„Wer drei Tore auswärts schießt, sollte auch punkten können“, murrte Persson. Steindor wiederum lobte den Teamgeist seiner Mannschaft: „Im richtigen Moment hatten wir immer ein gute Antwort.“ Der Coach verwies dabei auf die Torfolge.

Steindor hatte seine Startelf wiederum neu formieren müssen, da er auf Arthur Hoffmann und Bjarne Wiesehan (Gelbsperren), Normen Hartmann (Urlaub), Julian Lachnitt (Rotsperre) sowie Fabian Strauß (Adduktoren-Probleme) verzichten musste.

So rutschte der junge Dustin Vortmann in die Startelf. Er bot bis zu seiner Auswechslung gegen Sahin Yasar im Mittelfeld eine starke Leistung. Das Geschehen wogte hin und her, wobei sich Türkgücü – auf deutsch: türkische Kraft – nie geschlagen gab. Gleich dreimal trafen die Osnabrücker das Aluminium.

Der SVB verstand es prima, mit Furkan Güraslan den torgefährlichsten Akteur der Gäste aus dem Spiel zu nehmen. Güraslan ließ sein Können nur bei Standards aufblitzen. In der 62. Minute traf er dabei die Torlatte.

Auch Persson hatte Personalprobleme: Er konnte Kevin Krzyzostaniak, Denis Ugos und Adem Ulusoy nicht einsetzen. Am schwersten wog der Ausfall von Torhüter Krzyzostawiak, der durch Alexander Vinke nicht gleichwertig ersetzt werden konnte.

Steindor bescheinigte Christopher Nickel nach Spielende eine starke Leistung in der Offensive „Er hat mir gut gefallen.“ Bei seinem Treffer profitierte er von der guten Vorarbeit Nirwings, der prima aufgelegt hatte. Nirwing hatte seine Saisontreffer 14 und 15 erzielt. Seine Meinung zum Spiel: „Es zählen doch nur die drei Punkte. Heute stand endlich wieder ein Team auf dem Spielfeld.“

Dennis Pleus wiederum hatte seine eigene Meinung zu seinem zweiten Treffer, den er mit seinem schwächeren linken Fuß aus der Distanz erzielt hatte: „Ich dachte, dass der Ball das Hallendach hinter dem Tor treffen würde.“

Tore: 1:0 Nirwing (5.), 1:1 Hasso (8.), 2:1, 3:1 Pleus (29., 35.), 3:2 Radojevic (48.), 4:2 Nirving (59.), 5:2 Nickel (59.), 5:3 Saglam (75.).

SV Brake: Lahrmann - Grimm, Brehmer, Nickel, Hillje, Nirving, Helmcke, Schwarze, Vortmann (75. Yasar,), Bischoff (88. Mathes), Pleus.

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