SEEFELD

Die Premiere in Seefeld mit zwei Strecken hat sich bewährt. Die Mannschaften aus Waddens und Delfshausen verlieren ihre Finalduelle gegen die Teams aus Ostfriesland. SEEFELD/NG - Die erstmals im Kreisverband Butjadingen ausgetragenen Mannschaftsmeisterschaften des Friesischen Klootschießer-Verbandes (FKV) im Straßenboßeln waren von Erfolg gekrönt. Organisatorisch hatte das Team um den Ersten Vorsitzenden Karl-Heinz Husmann alles getan, um den Anforderungen des FKV gerecht zu werden. Dank des wunderbaren Wetters und der Präsens des beinahe gesamten Arbeitsausschusses des FKV konnte Boßelobmann Frido Walter reibungslosen Ablauf vermelden. Selbst der zuvor besonders auf Oldenburger Seite in der Kritik stehende Sonnabend als Austragungstag fand nach Anpassung des Zeitplans uneingeschränkte Akzeptanz, denn es kam nicht zu befürchteten Behinderungen auf der Strecke.

Für die Oldenburger Seite lag das Plus auf der doch mehr runden Strecke vom Seefelder Schaart nach Stollhamm Ahndeich, dort warfen die männlichen Klassen und konnten sechs Siege erringen. Die Strecke für die weiblichen Klassen ist nicht ganz so rund und kam den Ostfriesen, die eher auf einseitig hängenden Straßen werfen, wo Powerwürfe angesagt sind, entgegen. Hier konnten sich die Oldenburger dann auch nur zweimal behaupten.

In der Titel-Gesamtwertung gab dies einen leichten Ausschlag mit 8:7 für die Oldenburger. Werden die beiden FKV-Meistertitel aus der Vorwoche in den beiden „Königsklassen Frauen I (Sieger Reepsholt) und Männer I (Pfalzdorf) noch hinzugerechnet, so hatten insgesamt die Ostfriesen noch knapp mit 9:8 die Nase vorne.

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Insgesamt scheint aus Oldenburger Sicht die Wesermarsch ein gutes Pflaster für diese Titelkämpfe zu sein. Im Jahr 2003 war der Kreisverband Stadland in Mentzhausen der Ausrichter, und der Landesverband Oldenburg konnte sich erstmals nach langes Zeit mit 9:8 gegen die Übermacht Ostfriesland behaupten.

Bei den Endspielen waren aus den beiden Kreisen Butjadingen und Stadland mit Waddens (weibliche Jugend B) und Delfshausen (Frauen III) zwei Vereine vertreten. Beide mussten sich aber mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. Die Waddenser Mädchen konnten den Rückstand gegen Dietrichsfeld (ein Wurf) noch einmal wett machen, aber auf der Rücktour kamen sie schlecht durch die erste Kurve und verloren insgesamt mit zwei Schoet gegen die Ostfriesinnen.

Nach einigen Landesmeistertiteln hatten die Frauen III des BV Delfshausen auf den FKV-Titel gehofft. Delfshausen hatte in den Vorjahren schon diverse Finals gespielt und musste sich auch diesmal mit dem zweiten Platz begnügen. Der Gegner aus Spekendorf setzte schnell die Akzente und zeigte eine sehr konstante Leistung, zeigte keine Schwächen, so dassDelfshausen schnell auf die Verliererstraße geriet und mit sechs Wurf Rückstand verlor.

Deutlich distanzierte die weibliche Jugend C aus Ardorf mit 13 Wurf ihren Gegner Zetel-Osterende. Ganz anders fiel das Ergebnis bei der männlichen Jugend C aus. Mit gerade einmal fünf Meter setzte sich Halsbek gegen Dunum durch.

Erfolgreichster Kreisverband war Aurich (fünf Titel), gefolgt vom Ammerland (vier) und der Friesischen Wehde (drei). Die vier qualifizierten Titelverteidiger aus dem Vorjahr, Ardorf (weibliche Jugend C), Schweinebrück (Frauen II), Altjührden (Männer III) und Halsbek (Männer IV ) konnten sich erneut behaupten.

Der Verein Halsbek (Kreisverband Ammerland) war gleich mit fünf Mannschaften vertreten und konnte sich über drei Goldmedaillen und zwei zweiten Rängen freuen.

Grußworte zu der gelungenen Veranstaltung überbrachten der FKV-Vorsitzender Jan-Dirk Vogts, sowie der Bürgermeister aus Butjadingen und Ex-FKV Vorsitzender, Rolf Blumenberg. FKV-Boßelwart Frido Walter nahm die Siegerehrung in gekonnter Manier vor.

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