Oldenburg /Nordenham Das war ein Krimi, wie er im Buche steht: Die Volleyballerinnen der zweiten Mannschaft des SV Nordenham haben am Wochenende das entscheidende Spiel im Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksklasse und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die Bezirksliga gewonnen – ausgerechnet in der Halle des schärfsten Rivalen. Sie bezwangen den Oldenburger TB IV nach zwei Stunden mit 3:2 (25:22, 28:26, 8:25, 15:25, 15:11). Als Vizemeister treten die Oldenburgerinnen in der Aufstiegsrelegation an. Wie knapp das Spiel war, zeigt alleine die Tatsache, dass die Oldenburgerinnen im Ballpunkte-Verhältnis mit 109:91 die Nase vorne hatten.

Aus Nordenham hatten sich 25 Fans eigens auf den Weg nach Oldenburg gemacht, um das Team zu unterstützen. Sie feuerten ihr Team lautstark an und sahen viele tolle Spielzüge. Der SVN begann in dem Bewusstsein, dass schon zwei gewonnene Sätze zum Titel reichen. Er griff druckvoll und variabel an. Gesche Luks war kaum zu stoppen. Die Nordenhamerinnen setzten sich bald ab und gewannen Satz eins.

Im zweiten Satz lief es umgekehrt. Die Nordenhamerinnen lagen schon mit 17:21 zurück. Aber das Team von Trainer Stefan Plewka schlug mit einer Aufschlagserie zurück, glich aus und gewann einen dramatischen Satz noch mit 28:26. Damit hatte es den Titelgewinn perfektgemacht. „Das Team und die mitgereisten Fans brachen in großen Jubel aus“, sagte Plewka.

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Dass seiner Mannschaft anschließend die Konzentration fehlte, sei nachvollziehbar, meinte er. Die Gastgeberinnen gewannen die Sätze drei und vier locker.

Aber im Tiebreak zog der SVN noch mal an, um beim Stand von 11:11 das Gaspedal durchzudrücken und das Spitzenspiel für sich zu entscheiden. Plewka sprach von einem verdienten Sieg und freute sich, dass die Mannschaft zusammenbleiben werde. Außerdem kehren laut Plewka Rebecca Willuhn und Neriman Büsing zum Team zurück. Mit einem 13-köpfigen Kader sei es für die neuen Aufgaben gerüstet.

SVN II: Gonca Alas, Alicia Filzmoser, Annika Helms, Rauschan Kloz, Maja Kramer, Gesche Luks, Kathrin Niedzella, Lisa Schröder, Svea Thaden.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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