Oldenburg /Abbehausen Glücksmomente für die Bezirksliga-Fußballer des TSV Abbehausen in der Nachspielzeit beider Spielhälften am Freitagabend beim Aufsteiger SV Eintracht Oldenburg: Zunächst köpfte Julian Hasemann die Kugel unmittelbar vor der Pause nach einem Abpraller zur Abbehauser Führung über die Torlinie. Und dann gelang Emanuel Radu das entscheidende Tor zum Endstand von 2:0 auf Zuspiel von Adrian Dettmers (90.+2.).

Vorbereiter zum 1:0 war Julian Milz, der erfolgreich nach einem Ballverlust nachsetzte und sofort mit der Pieke den Torabschluss suchte. Dennis Pollmann im Tor der Gastgeber konnte den Ball nur abprallen lassen. Hasemann bewies seinen Torriecher und war zur Stelle. Den zweiten Treffer leitete Adrian Dettmers ein, der nach einem Konter Radu bediente. Der Abbehauser Sommer-Zugang konnte den Ball ins leere Tor einschieben, Pollmann war in den Schlussminuten bei zwei Eckbällen mit nach vorne gegangen.

Unmittelbar vor dem 0:2 wäre dem Eintracht-Schlussmann sogar fast der Ausgleich gelungen, doch aus kurzer Entfernung verstolperte er. Eintracht-Trainer Thomas Absolon äußerte sich zu der Szene kritisch: „Kein Spieler lässt sich so aussichtsreich stehend fallen. Es roch nach einem Foul.“ Allerdings ließ er auch wissen, dass die Grün-Gelben den Konter zum 2:0-Endstand super herausgespielt hätten.

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Abbehausen begann stark und kam zu Tormöglichkeiten. „Weil wir unsere guten Chancen nicht verwerten konnten, haben wir den Gegner aufgebaut“, meinte TSV-Coach Marco Kuck.

Nach einer halben Stunde wendete sich das Blatt, und die Heimelf wurde dominant. „Mir fehlt einfach ein Stürmer, der wie Julian Milz vor dem 1:0 in Bedrängnis eigentlich aussichtslos mit der Pieke abzieht“, trauerte Absolon vergebenen Chancen nach. Bekanntlich muss er seine Topstürmer Dominik Schipper, Jannis Reichel und Valerij Bossert – zusammen erzielten sie in der vergangenen Saison 35 Tore – verletzungsbedingt ersetzen.

Doch auch Kuck beklagte gleich fünf Ausfälle. Bei einem Test in der vergangenen Woche gegen die SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne (7:0) verletzte sich auch noch Niklas Budde. Er konnte nicht eingesetzt werden. Im Tor stand mit Sören Büsing ein junger Keeper, der stets auf der Hut war und ohne Gegentor blieb. „Dies gibt Selbstvertrauen. Sören genießt unser Vertrauen“, lobte Kuck seinen Torhüter. Absolon wiederum verwies auf die Spielanteile: „Über eine Stunde hatten wir mehr Ballbesitz und waren feldüberlegen. Fußball ist aber nun einmal ein Ergebnissport.“ Und da hatte der TSV die Vorteile auf seiner Seite.

Tore: 0:1 Hasemann (45.+1.), 0:2 Radu (90.+2.)

TSV Abbehausen: Büsing; N. Hartmann, Wohlrab, Reesing, Serednicki, Hämsen (68. Böger), J. Milz (82. F. Milz), Böse, Hasemann (73. Dettmers), Kemper, Radu.

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