Blexen Der Umzug auf das neue Gelände hat sich für die Turniergemeinschaft Weser-West mehr als gelohnt. Was aus der Not geboren war und so manche Überlegungen erfordert hatte, entpuppte sich am Wochenende als Volltreffer. Das Reitturnier auf dem großzügigen Deichsportplatz in Blexen war für alle Beteiligten ein toller Erfolg. An zwei Tagen gingen etliche hundert Pferde und Ponys an den Start. Insgesamt 30 Prüfungen von der Führzügelklasse bis zu den Kreismeisterwettbewerben in der Dressur und im Springen standen auf dem Programm.

Die Kreismeister

Heiß umkämpft waren die Kreismeisterwettbewerbe. In der Kombinierten Prüfung Klasse E gewann Lene Sofie Brandt vom Nordenhamer Reitclub, die mit ihrem gescheckten Pony Susi startete und zudem den Willi-Kuck-Gedächtnispokal als beste Jugendreiterin des Turnieres erhielt. Vizekreismeisterin wurde hier ihre Vereinskollegin Janne Christina Brandt auf Milky Way vor Sophia Böttcher vom RV Ovelgönne auf Spirit.

Bei der Kombinierten Prüfung Klasse A wurde Denise Schönenberger vom Nordenhame RC auf Contessa Kreismeisterin vor Giannina Mammone vom RV Ovelgönne auf Hilton Dream und Ann Kathrin Cornelius vom RuF Nordbutjadingen-Tossens auf Dante.

Im Springen LK 5 siegte Kea Böning vom Stedinger RuF Sturmvogel Berne auf Campina vor Giannina Mammone und der Drittplatzierten Meike Kaliske vom RuF Rodenkirchen auf Laventino. Kreismeisterin in der Dressur wurde Nadja Kirchhoff vom RV Ovelgönne vor Lena Boyksen vom RuF Rodenkirchen und Beate Krause vom Nordenhamer RC.

In der Mannschaftsdressur Klasse E wurde der RV Bettingbühren mit Vivian Schulz, Lena Quint, Milena Schulz und Kira Schad sowie der Vorstellerin Ann-Kathrin Schmidt Kreismeister. Vizekreismeister wurde die Mannschaft vom Butjadinger RV Stollhamm mit Lynn Sperath, Annika Conrady, Emma Duhm, Corinna Evers und Vorstellerin Ines Conrady.

Für das Organisationsteam um die Vorsitzende Claudia Cornelius war die Veranstaltung eine große Herausforderung, da alles neu war und niemand im Vorfeld abschätzen konnte, wie das Turnier verlaufen wird. Letztlich gab es weder Probleme für die Gespanne, die auf einem Parkplatz genügend Raum fanden, noch für die Pferde, die auf einem großen Abreiteplatz bestens auf die Prüfungen vorbereitet werden konnten. Es stellte sich sogar heraus, dass die Bodenverhältnisse noch besser als auf dem Traditionsplatz am Titan-Gelände waren. „Der Boden federt sehr gut, trotz der Hitze der letzten Tage, und auch die Springreiter haben den neuen Springplatz sehr gelobt, da er für die Pferde eine bessere optische Begrenzung bietet“, sagte Pressesprecherin Manuela Dencker.

Sowohl die Teilnehmer als auch die Zuschauer hatten die Möglichkeit, unter den Bäumen Schatten zu suchen, was gerade am Sonntag sehr wichtig war. Viele Teilnehmer und Zuschauer lobten die Anordnung und das idyllische Ambiente unter den hohen Bäumen und sprachen lobend vom „Klein-Rastede“ in der Wesermarsch.

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Am Sonnabend stiegen die Temperaturen weit über die 30 Grad-Marke, und einige Reiter verzichteten auf ihre Starts in den heißen Mittagsstunden. Obwohl zehn Prüfungen weniger angeboten worden waren, verzeichnete die Turnierleitung immerhin noch fast 1000 Nennungen. Vor allem auf die M-Prüfungen hatte die TG Weser-West verzichtet, da nicht klar war, wie die Pferde mit dem Boden zurecht kommen würden. Aber nachdem es durchweg nur Lob von allen Beteiligten gegeben hatte, entschloss sich die Turnierleitung, im kommenden Jahr wieder ein M- Springen und eine M-Prüfung anzubieten.

Claudia Cornelius lobte auch die Dorfgemeinschaft Blexen, deren Vereine sich bereit erklärt hatten, das Turnier an seinem neuen Ort zu unterstützten. „Das Turnier gehört nach Blexen“, hatte sich der Sprecher der Dorfgemeinschaft, Carsten Büsing, für den Turnierort stark gemacht.

Als jüngste Teilnehmerin mit gerade einmal fünf Jahren bekam Pia Stuhrmann vom RuF Rodenkirchen mit ihrem Pony Iwan einen Sonderpokal. Sie startete in der Führzügelklasse.

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