Um 19.10 Uhr, also mit zehnminütiger Verspätung, eröffnete Norbert Hartfil, Leiter der NWZ-Redaktion Nordenham, die 27. Sportlerehrung in der Wesermarsch. „Pünktlichkeit ist nicht meine Stärke“, gab er zu. Dagegen gelang Stephan Doerner eine Punktlandung. Der Leichtathletik-Trainer des SV Nordenham betrat die Nordenhamer Jahnhalle mit leicht geröteten Wangen. Er hatte Probleme mit der Kette seines Fahrrads. „Aber ich habe es ja noch pünktlich geschafft.“ Respekt.

Die Volleyballerinnen des SV Nordenham diskutierten nach dem offiziellen Teil angeregt über die kommende Spielzeit. Aber für sie war der Abend auch eine kleine Reise in die Vergangenheit. Jedes Mal, wenn auf der Leinwand der Jahnhalle ein Bild der Mannschaft aus dem Jahr 2002 zu sehen war, erlebten sie nostalgische Gefühle. Kein Wunder: Damals war das Team Mannschaft des Jahres geworden. „Da haben wir noch in der Verbandsliga gespielt“, sagte Trainer Knut Steinhäuser.

Wie der Zufall es so will: Die 27. Sportlerehrung stand auch ganz im Zeichen der Familie Lawrentz aus Berne. Jan Lawrentz freute sich als Trainer und Betreuer über den Sieg seines Schützlings Gérard Rünzi. Und seine Söhne zählten sogar auf der Bühne. Patrick Lawrentz ist Teil der Showturngruppe des Stedinger Turnvereins Berne, und Felix Lawrentz Trainer der Kanupolo-Mannschaft des TuS Warfleth. Damit nicht genug: „Meine Frau Jaqueline ist Triathletin“, sagte Jan Lawrentz und lachte. „Außerdem ist sie als Übungsleiterin im Stedinger Turnverein für das Spinning verantwortlich.“

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Taekwondo-Kämpferin Maira Gloystein vom SV Nordenham ist zwar erst 16 Jahre alt. Aber wer die Weltmeisterschafts-Teilnehmerin und Gymnasiastin am Montag auf der Bühne erlebt hat, ahnt, dass sie schon zahlreiche Interviews gegeben hat. Sie schlug sich wie ein alter Hase. „Wenn ich sie in solchen Situationen sprechen höre, frage ich mich manchmal, ob das wirklich meine Tochter ist“, sagte ihr Vater Michael und lachte.

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