Wesermarsch Die Volleyballerinnen des SV Nordenham II stehen unmittelbar vor dem Titelgewinn in der Bezirksklasse Nord. Am Wochenende gewannen sie das Auswärtsspiel beim TuS Bloherfelde II problemlos mit 3:0 (25:16, 25:10, 25:7). Damit fehlt ihnen in den drei ausstehenden Partien nur noch ein Punkt zur Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga.

Auch die Nordenhamer Erste fuhr erwartungsgemäß einen lockeren Sieg ein. Sie setzte sich im Auswärtsspiel gegen das Schlusslicht VfL Bad Zwischenahn ebenfalls mit 3:0 durch (25:6, 25:2, 25:10). Mit 18 Punkten belegt sie Tabellenplatz fünf.

Die Kreisliga-Volleyballerinnen des SV Nordenham III haben sich derweil auf Platz zwei festgebissen. Am Wochenende verloren sie zwar das Spitzenspiel gegen den unangefochtenen Tabellenführer Bürgerfelder TB mit 0:3. Aber anschließend setzten sie sich im Duell mit dem ärgsten Konkurrenten um den zweiten Aufstiegsplatz in die Bezirksklasse durch: Sie besiegten den BV Neuscharrel mit 3:1. Doch der Kampf um den Vizetitel hat es immer noch in sich: Mit 24 Zählern aus elf Spielern hat der SVN fünf Punkte Vorsprung vor dem Tabellendritten Oldenburger TB V, der ebenfalls schon elf Mal gespielt hat. Auf Rang vier folgt der BV Neuscharrel mit 18 Punkten. Allerdings hat das Team aus dem Kreis Cloppenburg zwei Spiele weniger auf dem Konto.

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TuS Bloherfelde II - SV Nordenham II 0:3 (16:25, 10:25, 7:25). Der SVN startete hervorragend (15:4). Dann kamen die Bloherfelderinnen stark auf, weil Nordenham Mängel im Aufbau offenbarte. Der TuS verkürzte (15:20). Doch die Gäste besannen sich. Sie gewannen den Satz doch noch klar. „Danach war bei den Oldenburgerinnen schon die Luft raus“, sagte Nordenhams Trainer Knut Steinhäuser.

Der SVN gewann den zweiten Satz locker mit 25:10, obwohl er laut Steinhäuser zwar kämpferisch aber keinesfalls spielerisch überzeugen konnte. Sabine Meiners und Sandra Erden trugen ihr Team. Der SVN spielte seine Routine aus und ließ den jungen Oldenburgerinnen keine Chance. Im dritten Satz ging Kristina Behrens beim Stand von 4:4 zur Angabe und gab dann allen eine Kostprobe ihrer Klasse. Selbst ihr Trainer war baff: „Sie schaute sich die Schwachstellen in der Bloherfelder Annahme an und führte die TuS-Spielerinnen praktisch vor“, sagte Steinhäuser.

Sie schlug die Angaben mal kurz, mal lang, mal hart, mal taktisch. Nach 18 erfolgreichen Angaben führte der SVN mit 22:4. Steinhäuser gab zu, sich nicht an eine solche Serie seiner Mannschaft erinnern zu können. Nach 54 Minuten war das Spiel entschieden.

SVN II: Kristina Behrens, Sandra Erden, Bianca de Grave, Mareike Markwart, Sabine Meiners, Manuela Straupe, Alexandra Taylor.

VfL Bad Zwischenahn - SV Nordenham 0:3 (6:25, 2:25, 10:25). Nordenhams Trainer Stefan Plewka musste vor der Partie ein wenig tüfteln. Ihm standen nur sechs Spielerinnen zur Verfügung. Neriman Büsing lief erstmals als Stellspielerin auf. Alicia Filzmoser griff in ihrer ersten Partie für den SVN über die Außenposition an.

Die Zusammensetzung der Teams ist ähnlich. In beiden Mannschaften spielen Jugendspielerinnen. Gleichwohl: Die Nordenhamerinnen bestimmten das Spiel zu jeder Zeit. „Dennoch haben die jungen Spielerinnen des Gastgebers zu keiner Zeit die Köpfe hängen lassen“, lobte Plewka den Gegner.

Im zweiten Satz spielte Lyndzey Mowatt groß auf: Mit einer Aufschlagserie von 22 Bällen trieb sie die Gastgeberinnen zur Verzweiflung. „Sie haben absolut kein Mittel gefunden, die variablen Aufschläge zu entschärfen und den eigenen Spielaufbau zu starten“, sagte Plewka und freute sich, dass sich Neriman Büsing als weitere Alternative auf der Stellerposition empfehlen konnte. Die Nordenhamerinnen haben jetzt erstmal eine fünfwöchige Pause vor sich.

SVN: Neriman Büsing, Anna Saalbach, Gesche Luks, Alicia Filzmoser, Lyndzey Mowatt, Lisa Schröder.

SV Nordenham III - TuS Bloherfelde III 0:3 (21:25, 15:25, 20:25). Bis kurz vor Ende des ersten Satzes hielt der kampfstarke SVN laut Abteilungsleiterin Alexandra Taylor mit dem stark aufschlagenden TuS mit. Mehr noch: Die Nordenhamerinnen versuchten, den Gegner mit druckvollen Angaben und starken Angriffen aus der Ruhe zu bringen. Beim Stand von 19:19 schlichen sich kleine Unachtsamkeiten ein, die die Nordenhamerinnen den Satz kosteten.

Im zweiten Durchgang knickte der SVN ein. Bloherfelde dominierte und gewann den Satz klar. Doch die Nordenhamerinnen zeigten Moral. Sie bäumten sich im dritten Durchgang noch einmal auf. Aber Bloherfelde war letztlich einen Tick stärker.

SV Nordenham III – BV Neuscharrel 3:1 (18:25, 25:12, 25:15, 25:14). Die Nordenhamerinnen verschliefen den ersten Satz. Sie blieben laut Alexandra Taylor weiter unter ihren Möglichkeiten und gaben den ersten Durchgang ab. Doch es ging ein Ruck durch die Mannschaft.

Der SVN punktete immer wieder mit druckvollen Angaben und gut platzierten Angriffen der beiden Mittelangreiferinnen Anna Saalbach und Rauschan Kloz. Auch die Zuspielerinnen überzeugten mit ihrer Variabilität. Neuscharrel blieb die Antworten schuldig – der SVN gewann die Sätze zwei, drei und vier. „Die ganze Mannschaft hat eine fabelhafte und geschlossene Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, sagte Trainerin Lyndzey Mowatt.

SVN III: Rauschan Kloz, Anna Saalbach, Svea Thaden, Hannah Uhlhorn, Bele Wegner, Lisa Wasmuth, Lena Immens.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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